Die Geschichte vom bösen Butterkeks

butterkeksDiese Geschichte habe ich ganz vergessen zu posten, da es durch meinen Bandscheibenvorfall, Ende des Schuljahres, Urlaubsplanung bei uns einfach im Juli drunter und drüber ging.

Hier die kurze aber qualvolle Geschichte des bösen, bösen Butterkekses: Aaaaaalso!!! Wir hatten nachmittags Besuch und haben Butterkekse gegessen. Als der Besuch dann weg war, wollten wir so langsam und allmählich zu Abend essen, da stand aber der Nachmittags-Keks-Teller noch auf der Anrichte, und unser Wirbelwind hatte ganz offensichtlich mehr Lust auf Kekse als auf Brot und noch einen stibitzt und runtergeschlungen. Dabei hat et sich so verschluckt, dass der Keks in der Luftröhre hängen geblieben ist und trotz husten, klopfen, auf den Kopfstellen nicht raus gekommen ist. Nach einer halben Stunde haben wir dann, doch den Notarzt gerufen. Wohlgemerkt das zweite Mal innerhalb von 10 Tagen, ich habe zuvor noch nie den Krankenwagen gerufen. Die waren auch ratzfatz da und die Nachbarschaft hat sich bestimmt gedacht „Was ist den bei denen schon wieder los?“. Der nette Sanitäter, der optisch und seiner Art zu Reden ein Cousin von Matthias Schweighöfer hätte sein können, hat Anton tief in den Hals geschaut, aber nichts sehen können. Jedoch hat man eindeutig gehört, dass da was in der Luftröhre hängt. Unfassbar war ja, dass Anton hustend und mit rotem Kopf noch zu Abend gegegessen hat. Wir waren fürchterlich verwirrt, deswegen haben wir den Krankenwagen auch erst so spät gerufen. So wirklich wusste „Matthias“ auch nicht, was er machen soll und so hat er Olli und Anton dann doch ins nächstgelegene Kinderkrankenhaus gebracht. Auch dort hat man mit ausseren Mitteln und Inhalation den Keks nicht herausbekommen, so dass sie beiden über Nacht geblieben sind und man gehofft hat, dass sich der Keks über Nacht auflöst und dann vom Lungenschleim abtransportiert wird.,denn sonst würde er unter Narkose endoskopisch rausgeholt werden. Zum Glück hat er sich aufgelöst, aber mein Baby wurde unendlich gequält mit Kabeln und Schläuchen.

Aber eines war sicher: Unsern Sommerurlaub haben wir uns redlich verdient!!!! Dennoch gab es bei uns jetzt eine ganze Weile keine Butterkekse, Zwieback oder ähnliches, denn die Angst schwingt immer mit.

Leave a Reply