Babybett weg… Zauberbett her

Es war an der Zeit, dass ein grosses Bett für Mia herkommt, das 70×140-Bett wurde dann doch auch ziemlich klein und als sie dass tiefschlafenden irgendwann mal neben ihrem Bett lag, weil sie sich wohl aus Platzmangel rausgekullert hatte, war klar, das geht nicht mehr lange. Jetzt ist bloss das Problem, dass Mias Kinderzimmer ein ziemlicher Schlauch ist, es ist nur 2,30m breit. Ihr Wunsch wäre ja ein Hochbett gewesen. Nur in dem Alter sagt mein Mamagefühl, dass nur ein halbhohes geht, da ist dann aber die Panik, dass sie aus 1,80 Höhe runterfällt zu hoch, da sie eine ziemlich bewegungsaktive Schläferin ist. Oder sie hat es dann und traut sich doch nicht darin zu schlafen. Nur so ein halbhohes Bett nimmt im Raum unglaublich viel Platz, unten drunter kann man nur im Höhlenfeeling spielen, aber letztendlich ist es verlorender Platz, und das Kinderzimmer ist eh so klein. Also, was machen? Lange haben wir uns die Köpfe zermattert und dann kam der Geistesblitz: Ein Zauberbett, nachts zum Schlafen da und tagsüber zum Spielen unsichtbar. Gesagt, getan! Bauplan entwickelt, Einkaufsliste für Ikea, Baumarkt und Co. erstellt und dann ging es los in der ersten Ferienwoche. Zuerst haben wir das Schubladenbett aufgebaut und anschliessend das entsprechende Podest. So können wir nun tagsüber das Bett darunterschieben und sie hat den ganzen Raum zum Spielen und sogar sowas wie eine Bühne im Kinderzimmer (wer hat das schon) und abends muss zwangläufig aufgeräumt werden, sonst kann das Bett nicht rausgeschoben werden. Pädagogisch und rautechnisch die allerallerallerbeste Lösung. Und Mia ist glücklich, denn viele Kinder haben ein Hochbett, aber keiner ein Zauberbett.

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