Archive for September, 2011

Babybett weg… Zauberbett her

Freitag, September 30th, 2011

Es war an der Zeit, dass ein grosses Bett für Mia herkommt, das 70×140-Bett wurde dann doch auch ziemlich klein und als sie dass tiefschlafenden irgendwann mal neben ihrem Bett lag, weil sie sich wohl aus Platzmangel rausgekullert hatte, war klar, das geht nicht mehr lange. Jetzt ist bloss das Problem, dass Mias Kinderzimmer ein ziemlicher Schlauch ist, es ist nur 2,30m breit. Ihr Wunsch wäre ja ein Hochbett gewesen. Nur in dem Alter sagt mein Mamagefühl, dass nur ein halbhohes geht, da ist dann aber die Panik, dass sie aus 1,80 Höhe runterfällt zu hoch, da sie eine ziemlich bewegungsaktive Schläferin ist. Oder sie hat es dann und traut sich doch nicht darin zu schlafen. Nur so ein halbhohes Bett nimmt im Raum unglaublich viel Platz, unten drunter kann man nur im Höhlenfeeling spielen, aber letztendlich ist es verlorender Platz, und das Kinderzimmer ist eh so klein. Also, was machen? Lange haben wir uns die Köpfe zermattert und dann kam der Geistesblitz: Ein Zauberbett, nachts zum Schlafen da und tagsüber zum Spielen unsichtbar. Gesagt, getan! Bauplan entwickelt, Einkaufsliste für Ikea, Baumarkt und Co. erstellt und dann ging es los in der ersten Ferienwoche. Zuerst haben wir das Schubladenbett aufgebaut und anschliessend das entsprechende Podest. So können wir nun tagsüber das Bett darunterschieben und sie hat den ganzen Raum zum Spielen und sogar sowas wie eine Bühne im Kinderzimmer (wer hat das schon) und abends muss zwangläufig aufgeräumt werden, sonst kann das Bett nicht rausgeschoben werden. Pädagogisch und rautechnisch die allerallerallerbeste Lösung. Und Mia ist glücklich, denn viele Kinder haben ein Hochbett, aber keiner ein Zauberbett.

Mias Sommerferien

Dienstag, September 27th, 2011


Das waren Mias dritte Sommerferien. Und unsere Schließzeiten in der Krippe und jetzt auch im Kindergarten sind immer entweder die ersten 3 August Wochen, oder die letzte August Woche und die erste zwei Septemberwochen. D.h. wir haben schon beide Varianten durchgemacht und können wettertechnisch nur sagen, dass das eine dem anderen nichts gibt. Sommer ist einfach nicht mehr der Sommer, den ich in meinen Ferien hatte. Ich weiß nicht, ob ich mir das nur einbilde, aber meiner Schulsommerferien waren immer 6 Wochen Sommer. Da hat’s natürlich mal geregnet, aber Jacke und lange Hose war seltenst. Und der diesjährige Sommer war ja mehr als bescheiden, doch für Mia waren es wettertechnisch die schönsten Ferien. Die erste Augustwoche wurde es endlich Sommer, d.h. es war noch nicht megaheiß, aber schön. Als es wieder scheußlicher wurde, sind wir ja mehr oder weniger spontan in die Sonne nach Barcelona geflogen. Und als wir wieder kamen, haben wir scheinbar die Sonne im Gepäck dabei gehabt und mitgebracht. Und mit „ausgepackter“ Sonne hat Mia dann überglücklich ihre letzte Ferienwoche bei Oma und Opa verbracht. Papa hat sie morgens auf dem Arbeitsweg hingebracht und ich am Nachmittag abgeholt. Und ich kann nur sagen: Danke Oma und Opa, für Mia war es eine so tolle Zeit. Sie schwärmt immer noch von der Bücherei und dem Fitnessstudio.

Und zum Abschluss haben wir mal wieder eines unserer Urlaubsvideos „gebastelt“, dass unsere Flucht vor der Kälte in der warmen Sonne der Costa Dorada zeigt:

 

Costa Dorada 2011 – Ein Urlaubsvideo from Jan Schenk on Vimeo.

Mamas schupsen, Mias nie

Dienstag, September 27th, 2011

Wenn Mia über ihre eigenen Beine stolpert oder vor irgendwas läuft, weil sie mal wieder nicht nach vorne gesehen hat, dann ist sie ihrer Meinung nach nie selber schuld, sondern alle anderen inklusiver feststehende Gegenstände. Doch heute ist sie im Bad so rumgeturnt, dass ich ihr gesagt hab, sie soll mal etwas ruhiger machen, da man sich im Bad wirklich richtig viel und dolle wehtun kann, alles ist gefliest, hart… Aber da wurde ich von Mia erleuchtet:

MIA: Ich tue mir hier im Bad nicht weh!!

MAMA: Doch! Wenn Du mit dem Kopf gegen den Badewannenrand knallst, dann tut das richtig schlimm weh!

MIA: Den Kopf haue ich mir da nur an, wenn DUUUUUU mich schupst!

MAMA: Mia, ich schupse Dich aber nicht, das tue ich nie. Und wenn doch, dann ist es ein Versehen!

MIA: Siehst Du! Wenn Du mich nicht schupst, dann tue ich mir auch nicht weh. Selber schupsen geht nämlich gar nicht! Also tu ich mir auch nicht weh!

Tick, Tack… die Uhr

Samstag, September 24th, 2011

So ein kleiner Mensch hat kein Gefühl für Zeit. Und obwohl Mia wirklich unglaublich viele Sachen weiß, die wirklich schon richtig lang her sind, kann sie natürlich Zeiträume in die Zukunft nicht abschätzen. Woher auch?
Aber ein wenig wollen wir ihr ein Gefühl dafür geben. D.h. wenn es heißt, dass sie noch 5 Minuten spielen darf, dann stellen wir ihr die Eieruhr hin und sagen, wenn die bimmelt, dann sind die 5 Minuten rum. Und das die Minuten aufsteigend wie Zahlen sind, sprich 5 Minuten länger wie 2 Minuten, dachten wir eigentlich, dass ihr das klar war, aber nach dem Dialog wohl doch nicht:

PAPA: So, jetzt gehen wir ins Bad um dich fürs Bett fertig zu machen!

MIA: Ich will aber noch spielen!

PAPA: Ok, aber nur 5 Minuten.

MIA: Neeeeeeeeeeeee, 3 Minuten!

MAMA: Mia, Du weißt schon, dass 3 Minuten kürzer sind als 5 Minuten?

MIA: Dann halt 4 Minuten!