Archive for Januar, 2010

Und wo wohnst Du?

Dienstag, Januar 26th, 2010

Solche Fragen wie „Wie gross bist Du?“ und das Kind streckt die Arme in die Luft sind wahrscheinlich ganz normale Sachen, die man seinem Kind beibringt. Wir haben kürzlich mit dem Blödsinn angefangen „Was ist der Papa, was ist die Mia, was ist die Mama….?“, was mittlerweile echt schon folgendermassen ausgeweitet ist:

  • Was ist der Papa? – Ein Löwe
  • Was ist die Mia? – Eine Mietzekatze
  • Was ist die Mama? – Ein Klugseisser [das ’sch‘ geht halt noch nicht so gut]
  • Was ist die Bine [ihre Lieblingserzieherin]? – Beste Freundin
  • Was ist die Anna [ihre beste Freundin]? – Busenfreundin


Natürlich versuchen wir ihr auch so einige grundlegende Dinge beizubringen, da gehört dann sowas dazu

  • Wie heisst Du mit vollem Namen? – Das kann sie mittlerweile richtig gut
  • Wie alt bis Du? – Wie aus der Pistole kommt dann „Swei!“ [naja, das „z“ geht auch noch nicht so gut]
  • Wo wohnst Du? – Eigentlich sollte sie hier wenigstens sagen „Daheim.“ oder „Im Kinderzimmer.“ oder noch toller wäre die Strasse, aber sie sagt immer „Krippe.“ und das tut verdammt weh, schiebe ich mein Kind doch ab und es weiss nicht, wo es zu Hause ist

Kindergarten und Co.

Samstag, Januar 23rd, 2010

Die Suche und Vergabe eines Kindergartenplatzes ist wie die Verlosung an einem Gewinnspiel.
Das richtige Kindesalter und der entsprechende Dringlichkeitsgrad entsprechen dem korrekten Lösungswort und der Rest ist reine Glücksache!

Seit Dezember sind wir kräftig dabei uns in den Kindergärten der Umgebung anzumelden. Und wir brauche unbedingt einen, da Mia vor dem Stichtag geboren ist und somit ab September nicht mehr in die Krippe gehen darf. Allerdings ist das mehr als frustrierend, da egal wo man sich vorstellt und anmeldet, einem die Hoffnung sehr genommen wird. Den 50% der freiwerdenden Plätze werden erstmal mit 5järigen neu besetzt und die anderen 50% je zur Hälfte mit 3 und 4jährigen, was also ein echt geringer Anteil ist. Mit wurde bereits mehrmals gesagt, dass ich mir dennoch mal einen Notfallplan für den Sommer zurechtlegen soll, falls wir keinen Platz bekommen. Tja, wie sieht so ein Plan aus: Ich muss kündigen, bin dann arbeitslos und koste den Vaterstaat sicherlich mehr als ein Kindergartenplatz, mein Kind ist nach kürzester Zeit gelangweilt und angenervt von mir, weil ich ihm zu Hause sicherlich nicht das Programm bieten kann, dass es die letzten 2 Jahre in der Krippe genossen hat.

Es ist einfach unglaublich, dass es im Münchner Westen einfach kaum KiGa-Plätze gibt. Bei jedem Termin wurde mir gesagt, ich solle bitte nicht erschrecken, wenn wir im April erstmal eine Absage bekommen, dann unbedingt melden, damit man auf der Warteliste bleibt und sich dann immer wieder melden, um nicht in Vergessenheit zu geraten. Ich bin fix und alle, weil ich jetzt erstmal von KiGa zu KiGa rennen, um Mia anzumelden, dann womöglich nur Absagen bekomm und mich dann immer wieder melden soll, um evtl. doch einen zu bekommen. Als hätte man als berufstätige Mutter nicht schon genug Stress (was nicht heissen soll, dass nicht-berufstätige keinen hätten).

Ich habe sie nun in 7 Kindergärten angemeldet und mache mir eigentlich echt wenig Hoffnung. Ich weiss zwar, dass wir auch einen Krippenplatz bekommen haben, aber da war tatschlich mehr Glück als Verstand dabei. Und wir hatten in letzter Zeit echt viel Glück, irgendwann verlässt einen das allerdings auch mal – da bin ich mir sicher!

Welch Idiotie: Deutschland bekommt zu wenig Nachwuchs! Und dann trägt man seinen Teil dazu bei, dass das nicht so ist und muss bitterlich kämpfen. Wie kann man denn bloss mehr Nachwuchs erwarten, wenn aber kein Betreuungsangebot da ist? Natürlich sollen bis 2012 oder so so und soviele neue Kindergärtenplätze geschaffen werden, aber das hilft uns gerade reichlich wenig!

Wie meine Kollegin immer sagt: „Wenn Kinder, dann auf keinen Fall in München!“. Da hat sie mehr als recht. Ich weiss nicht, wie es woanders ist, aber wahrscheinlich sollte man sich tatsächlich erst informieren bevor man schwanger wird!

Eigentlich sollten wir echt überheblich sein und uns denken „Wer diese Ulknudel nicht haben will, ist doch selber schuld!“, aber das bringt uns leider auch nichts:
Klo Badenixe Schlitten Ulknudel

Weihnachten und der Jahreswechsel

Samstag, Januar 2nd, 2010

Und schon wieder ist ein Jahr rum! Und ich selber hab mir eine Milchmädchenrechnung erstellt: Es ist so unglaublich, Mia wird 2010 schon 3 und war aber 2009 noch 1 und wurde dann 2. Irgendwie vergeht die Zeit wie im Fluge. Erst ein Baby, dass total unselbständig ist, dann geht das Krabbeln los und mittlerweile läuft sie und redet (beinahe für jeden) verständliche Sätze und singt ein Kinderlied auswendig nach dem anderen.

Unser Weihnachtsfest bzw. die Feiertage haben wir ruhig und mit der Familie verbracht.

Heilig Abend waren Oma und Opa da.  Nachdem Mia, Oma und Opa den Christbaum gesschmückt haben, hat das Christkind sogar an der Tür geklingelt und ein Geschenk vor die Tür gelegt und die anderen unter den Baum. Mia ist wirklich reich beschenkt worden: Bücher, da sie so gern liest; ein eigenes Haus, in das sie sich zurückziehen kann; einen eigenen CD-Player, weil somit Mama und Papa die Kinderlieder nicht mehr im Wohnzimmer mithören müssen und Klamotten.

Baum schmücken Schmücken mit Opa Auspacken Eigenheim Im Haus

Am ersten Weihnachtsfeiertag waren wir dann bei Oma und Opa. Es waren auch Onkel Tarzan und Bianca sowie Niclas, ihr Onkel 3. Grades mit Eltern, Oma und Tante und Onkel da.

Gemeinsames Essen Mit Niclas im Haus Knutschen mi Niclas

Und am zweiten Weihnachtsfeiertag waren wir bei Oma.

Mit Oma

Den Jahreswechsel haben wir mit Mias bester Freundin Anna und deren Eltern verbracht. Wir haben uns einen gemütlichen Abend gemacht, die Mädels durften solang aufbleiben wie sie wollten, aber gegen 23:00 lagen sie dann doch endlich gemeinsam im Bett.

Hüpfen mit Anna Nächster Morgen