Archive for Januar, 2008

Ohne viele Worte, aber mit solchen Eltern muss man viel aushalten

Donnerstag, Januar 24th, 2008

Nachdem Mia zu Weihnachten von ihren Großtanten aus Amerika total schicke Klamotten bekommen hat, und von Großtante Inge ein echt cooler Jogging-Anzug dabei ist, haben wir Mia am letzten Wochenende „verkleidet“. Eigentlich sollte sie wie eine kleine Sportkanone aussehen, deswegen haben wir ihr wie einem Boxer oder Fitnesscenter-Besucherin ein kleines Handtuch über die Schultern gelegt. Unser Papa hat die Bilder noch nachbearbeitet und beschriftet und das ist dabei rausgekommen 🙂 !

ready to rumble? noch fragen?

34. Lebenswoche: 24.01.08 – 30.01.08 (8. Lebensmonat)

Donnerstag, Januar 24th, 2008

Wir warten immer noch auf den ersten Zahn, man sieht wie er im Zahnfleisch sitzt und einfach nicht rauskommen will. An ihrer Stimmung festgemacht, kann man nur sagen: Sowohl Zähne bekommen als auch Zähne haben ist kein schönes Unterfangen!

33. Lebenswoche: 17.01.08 – 23.01.08 (8. Lebensmonat)

Mittwoch, Januar 23rd, 2008

Mia ist momentan so lieb und ausgeglichen, obwohl sie dezit mit mir von A nach B muss, allein die Kinderkrippen-Suche bringt mich zur Verzweiflung und sie macht das alles ganz artig mit!

Kinderkrippe usw.

Dienstag, Januar 22nd, 2008

Nachdem wir für’s Anmelden an den städtischen Kinderkrippen schon arg spät dran sind, versuchen wir’s gerade bei privaten und Eltern-Kind-Initiativen. Und heute hatten wir unser erstes „Bewerbungsgespräch“:

Nachdem ich so gar nicht wußte, was da auf mich zukommt, war ich echt aufgeregt, aber es war nur halb so schlimm. Nein, eigentlich war es gar nicht schlimm, die Leiterin, die unsere Anmeldung aufgenommen hat, war unglaublich nett. Mia hat mal gleich angefangen, ihr Infomaterial anzuknabbern und immer wieder auf den Tisch zu klopfen. Man hätte tatsächlich meinen können, sie klopft, um zu sagen: „Huiii, hier gefällt’s mir! Hier will ich her!“. Nach der Anmeldung hat sie uns noch die Einrichtung gezeigt, und ganz ehrlich, wenn die 7 Zwerge in Allach wohnen würden, dann würden sie in dieser Krippe hausen. Die Spielräume sind halt Spielräume, aber die Toiletten und die Waschbecken im Bad sind ganz klein und natürlich ganz weit unten. Und was mich total begeistert hat, waren die Schlafräume. Hier stehen je nach Kinderanzahl viele klitzekleine Betten, alle auf Bodenhöhe, es sieht aus wie bei den 7 Zwergen. Jedes Bett hat ein anderes Bettzeug, damit die Kinder ihr Bettchen wiederfinden. Es ist alles ganz liebevoll eingerichtet, die Betreuerinnen waren total begeistert von Mias Augen, die unglaublich lieb war und alles ganz genau beobachtet hat. Und auch viele Kinder kamen angerannt, angerobbt, angekrabbelt, als wir uns die Räume angesehen haben.

Schon als wir mit dem Auto davor geparkt haben, standen einige von ihnen am Fenster. Ich weiss nicht, ob sie in Wirklichkeit, auf ihre Eltern gewartet haben. Aber irgendwie war es ein herzliches Willkommenskomitee.

Wenn es in dieser Krippe klappen würde, hätte ich ein echt gutes Gefühl, allerdings ist es so, dass auf momentan 3 oder 4 Plätze schon 20 Anmeldungen vorliegen, aber laut der Trägerin es eine reelle Chance gibt. Also, abwarten und Daumen drücken, auch wenn es nicht die einzige Krippe sein wird, wo Mia angemeldet wird.

Also, wer sich die Krippe mal im Internet ansehen will: Lila Lupi

Endlich mal ohne Maxi-Cosi

Freitag, Januar 18th, 2008

Bis heute waren wir immer mit dem Maxi-Cosi einkaufen, d.h. Mia sass da immer drin und ich hab den Sitz dann in den Einkaufswagen gestellt und los ging’s! Und das war richtig anstrengend, denn der Kindersitz ohne Kind ist schon schwer, aber mit Mia drin, war er natürlich noch viel schwerer. Und nachdem das mit dem Sitzen bei Mia jetzt schon ganz gut klappt, haben wir’s heut mal mit den eingebauten Sitzen im Einkaufswagen probiert. Und siehe da: Es hat super geklappt und ist für mich viel angenehmer. Und Mia fand’s super, sie sass da drin wie eine Konigin. Endlich konnte sie mal richtig viel sehen, hat Faxen gemacht und andere Einkaufende mit ihrem Blödsinn erfreut.

Einkaufen mit Mama 1 Einkaufen mit Mama 2 Einkaufen mit Mama 3 Einkaufen mit Mama 4

Jeder Tag ist anders – zum Beispiel vorgestern

Mittwoch, Januar 16th, 2008

Momentan unterscheiden sich die Tage mit Mia extrem. Sie hat ganz offensichtlich sehr gute, gute, schlechte und sogar sehr schlechte Tage, d.h. aber nicht, dass sie den ganzen Tag gut drauf ist, denn der Abend kann dann richtig misserabel enden.

Vorgestern beispielsweise war sie tagsüber gut drauf, nachmittags richtig gut (mit viel Lachen) und abends war dann scheinbar nichts recht.

Vormittags hatte sie Männerbesuch von Janis. Dass er zwar mit ihrem Spielsachen auch spielen wollte, fand sie nicht so prickelnd, aber das Leben ist nunmal hart und ungerecht und man muss einfach lernen zu Teilen. Klar, wer hat es schon gern, wenn ein Fremder einem den Schnuller wegnimmt und ihn dann auch noch in den Mund nimmt? Nicht unbedingt jeder, aber auch für einen fremdgenuckelten Schnuller gibt’s eine Lösung!

Aber letztendlich hat sie ihm ja auch gezeigt, wo der Hase läuft 🙂 , das beweisen die Bilder:

Erst hat sie ihn zu Boden geworfen und sich draufgesetzt 🙂 : Bei 10 Wie, Du bist

Und dann hat sie ihm am Ohr gekitzelt und ihm dann freudestrahlend verkündigt, dass sie nun sein Ohr hätte:

Ich kitzel Dich am Ohr Jetzt hab ich Dein Ohr und es gehört mir

 

Abends hab ich mir dann eine Auszeit genommen und war bei meinem Mädelsabend. Wir haben mal wieder gefilzt. Ich habe mich der schweren Aufgabe gestellt, für Mia Schuhe zu Filzen und es hat geklappt. Sie sind noch etwas gross, aber der Zeitpunkt, dass sie passen werden, naht.

Als Vorgabe für die Schuhe, hatte ich dieses Modell: Meine Vorgabe

Zum Massnehmen habe ich zwei Paar Schuhe von Mia mitgenommen und das ist rausgekommen: Der Filzschuh

Ist doch ganz ansehlich?

 

Während des ganzen Abends habe ich auf eine SMS von Olli gewartet, aber die kam erst um 21:38 und dass obwohl Mia eigentlich zwischen 19:30 und 20:00 Uhr ins Bett gehen sollte. D.h. er hatte einen langen Abend und ich ein unendlich schlechtes Gewissen: Handy mit SMS

Für alle, die den Text in meinem „tollen“ Bild nicht lesen konnten:

von Papa: 14.01.2008 um 21:38

Stell dir bitte vor: Mia liegt auf deinem Schoß, noch nicht ganz eingeschlafen. Die sorgfältig angelehnte Kinderzimmertür wird von Minou aufgestoßen, die mal im Zimmer rumrennt, auf die Fensterbank springt, von da wieder runter *klokk*, dann in Mias Bett, um sich’s da bequem zu machen. Dann klingelt das Telefon: 4x. Dann ist Mia irgendwann doch weg, aber es liegt eine Katze im Bett, Mia trotzdem reingelegt. Minou am Schlafittchen *maumaumau*. Kind schläft noch, Minou wälzt sich erregt auf dem Kizi-Teppich. Katze raus gelockt, Tür zu, fertig. Etwas später:Naja, bis eben wars noch lustig, jetzt ist die Dame wieder wach…

Jetzt: Endlich, sie schläft. Hoffentlich. Bussi

Es ist so unberechenbar! Ganz ehrlich muss ich zugeben, dass ich mir nicht ganz so aufregende Tage vorstelle, einfach berechenbarer, aber das wird ein Wunsch bleiben!

32. Lebenswoche: 10.01.08 – 16.01.08 (8. Lebensmonat)

Mittwoch, Januar 16th, 2008

Die Magengeschichte von Weihnachten ist ausgestanden und jetzt funktioniert das mit Essen auch wieder ganz gut!

Unser Silvester

Samstag, Januar 5th, 2008

bloggingpapa hat so schön geschrieben: http://www.bloggingpapa.de/silvester

Du bist Deutschland, Mia!

Freitag, Januar 4th, 2008

Neulich saßen wir vor dem Fernseher und da haben wir diesen Spot gesehen und waren total gerührt, weil er einfach so ehrlich und wahr ist: SPOT

Da kamen zwar alte Erinnerungen auf, wenn einen andere fast schon bemitleidet haben, als ich schwanger war, so nach der Devise: „Du Arme, da kommen viele schlaflose Nächte auf Dich zu! Du wirst die nächste Jahre keine Zeit mehr für Dich selbst haben!“. Klar, das klingt alles dramatisch, aber weiß man das nicht sowieso vorher? Also, ich hab damit gerechnet, vielleicht auch mal unterschätzt, wie sehr es zerrt, aber die Momente wo man angelacht, auf Baby-Art abgeknutscht wird, machen das doch alles wieder gut und noch viel mehr. Schliesslich muss ich nicht wöchentlich Essen gehen oder beinahe jedes Wochenende auf der Piste oder generell unterwegs sein. Ich habe nichts aufgegeben, was ich nicht bereit gewesen war, aufzugeben. Andere aber scheinbar schon. Und trotzdem kommt jetzt dafür ganz oft die Reaktion: „Ach, sei froh, dass Deine Kleine noch nicht krabbelt oder läuft!“. Was erwarten andere Eltern denn? Wollen die, das ihr Baby nur rumliegt und nichts macht, keine Weiterentwicklung? Bei einigen ist das scheinbar so! Ich freue mich über jeden Entwicklungsschritt von Mia. Natürlich ist das anstrengend, aber die Anstrengungen verändern sich: Am Anfang muss man die Hilflosigkeit bewältigen, warum schreit mein Kind? Dann hinter ihm herräumen bzw. es beschäftigen. Ja, das ist extrem anstrengend, doch das weiß man doch. Aber die positiven Reaktionen von Mia sind wunderschön, und dass sie so schön sind, weiß man vorher nicht. Man kann es erahnen, aber wie schön es tatsächlich ist, weiß man erst, wenn sie da sind, aber auch das sollte einem wirklich mal öfters gesagt werden.
Und wie oft stehe ich nachts vor ihrem Bett, sehe sie mir an, wie sie so schläft und frage mich: „Wie haben wir nur sowas Tolles zustande gebracht?“

Weihnachten bei uns

Donnerstag, Januar 3rd, 2008

Tja, unser Heilig Abend war nicht unbedingt so, wie man sich so sein erstes Weihnachtsfest vorstellt.
Wir waren nämlich in der Notaufnahme des Dritten Ordens, weil wir gar nichts Besseres zu tun hatten 🙂 !!! Nein, Scherz bei Seite: Mia hatte seit Sonntag Morgen immer wieder erbrochen und Durchfall, sie wollte auch nicht richtig essen und da haben wir abends kurz entschlossen, nachdem wir unsere leckere Ente gegessen hatten und uns schnell mal beschenkt hatten, auf den Weg dort hin gemacht, da wir einfach so unglaublich verunsichert waren. Letztendlich war es ein Virus und sie ist jetzt auch wieder richtig gut drauf, weil wir ihr auch Glucose eingeflöst haben. Dafür hatte sie im Anschluss noch einen Husten (der zwar mittlerweile auch schon vorbei ist), aber der war nicht dramatisch, fast schon süß! Am Anfang dachten wir, sie äfft einen von uns nach, aber tatsächlich hüstelte sie richtig selber vor sich hin.

Hier ein paar Bilder unter/ neben unserm kleinen Christbaum:

Oh, Du fröhliche  Mia, Shakur und Mama Mia im Kleid (eine Leihgabe von Mai)