Archive for Oktober, 2007

21. Lebenswoche: 25.10.07 – 31.10.07 (5. Lebensmonat)

Samstag, Oktober 27th, 2007

Wenn man es genau nimmt, dann ist Mia jetzt über eine „halbe Schwangerschaft“ [eine „ganze Schwangerschaft“ wären 40 Wochen] alt 🙂 !

Es ist genau wie bei einer Schwangerschaft, dass man jetzt richtig die Entwicklung sieht. Im 5. Monat einer Schwangerschaft wird der Bauch spätestens sichtbar (und sieht nicht nur wie ein angefressener Ranzen aus) und Mia ist nicht mehr nur ein schlafender Säugling. Sie kann schon so viel:

  • Brei essen (nicht nur Milch trinken)
  • Nach den Dingen greifen, die sie haben möchte
  • Beim Wickeln hebt sie schon automatisch die Beine (weil’s dann auch einfacher ist)
  • Sie kann schon erzählen und versucht Geräusche nachzumachen, die Papa ihr beibringt
  • Mit Mamas Hilfe sitzt sie schon auch auf ihrem Schaukelelch und schaukelt
  • Sie kann schon richtig lachen, wenn sie etwas lustig findet oder man sie kitzelt
  • und noch so vieles mehr

Und sie ist jetzt ziemlich genau doppelt so schwer wie nach der Geburt und 15cm grösser!

Mia ist ein Fernsehstar

Samstag, Oktober 27th, 2007

Hier ist ein kleiner Nachtrag von Mias kleinem Fernsehauftritt bei www.wdwip.tv am 12.Oktober 2007:

Im übrigen gibt hier auch noch ein kleines Video (ganz am Ende des Beitrages) von Mia: Was bisher geschah

Stillen macht dumm und die böse, böse Babysprache

Samstag, Oktober 20th, 2007

Stillen macht bekanntlich dumm. Angeblich ist das sogar medizinisch nachgewiesen. Doch nach dem Stillen kommt das Hirn normalerweise wieder zurück (allerdings habe ich selbst schon mitbekommen, dass das nicht bei allen Müttern so ist – aber ich will keine Namen nennen).

Ich persönlich kann nur bestätigen, dass Stillen wirklich dumm macht: Man ist nicht mehr multitaskingfähig, man vergisst alles (was man tun will, was man sagen will…), an ganz schlimmen Tagen versteht man die einfachsten Zusammenhänge nicht mehr.
Allerdings habe ich auch für diese „Dummheit“ eine ganz plausible Erklärung gehört: Das sind die Hormone und das muss so sein, weil man sonst (vor allem am Anfang) das Geschrei vom Kind nicht aushält.

Und das schlimmst an dieser „Dummheit“ war für mich, dass ich es selbst gemerkt habe. Man bekommt ganz bewusst mit, wie auf einmal Dinge nicht mehr funktionieren, die vor und während der Schwangerschaft doch noch gingen. Um es in einfachen Worten zu sagen: Schluck für Schluck schwindet ein Stück Hirn! (Andere saufen sich das Hirn mit Alkohol weg und andere wieder lassen es sich wegsaufen 🙂 !)

Und dann gibt es noch diese echt dämlich Babysprache. Ich glaube, ich bin echt noch ein harmloser Typ, es gibt wesentlich schlimmere Mütter. Und dass ich Mia „Schnitte“, „Schnecke“ oder mit „Baby“ anspreche ist eigentlich verzeihbar, oder?
Letzten Donnerstag hat uns dann Gisela (die Leiterin) im PEKiP-Kurs auch noch lustiger Weise folgende Kolumne mitgebracht: Ja, wen haben wir da denn?
Es passt, wie die Faust auf’s Auge und ich weiß, ich bin nicht allein!

bloggingpapa erzählt: wo’s duftet und schmeckt

Freitag, Oktober 19th, 2007

Heute habe ich durch Zufall in einer meiner Jackentasche eine Papierserviette gefunden.

Serviette

Gut.

Eine Serviette also.

Nichts besonderes, wie es scheint, selbst wenn ich euch erzähle, dass in blauer Schrift Rischart aufgedruckt ist. Trotzdem hat dieses Stückchen zerknitterter Zellstoff heftig viele Bilder und Erinnerungen aus den hinteren Ecken meines momentan absolut überforderten Gedächtnis hervorgeholt.

Zu den Umständen, die mich in den Besitz dieser Serviette gebracht haben:
Vielleicht erinnert sich der eine oder andere Leser an den Eintrag “Das süßeste Profil der Welt“. Wir waren zur Pränataldiagnostik – wir wollten Mia mal en detail betrachten – in der Stadt, genauer gesagt in der Weinstrasse. Wer München kennt, der weiss, dass dort eine Fußgängerzone ist und es sich an solchen Orten für gewöhnlich nicht straffrei parken lässt. Also waren wir – Claudia, Claudias Mama und ich – unterwegs mit dem öffentlichen Personennahverkehr. Weil es morgens war, haben wir uns am Marienplatz im Zwischengeschoss noch jeweils einen Kaffee und – ich glaube mich zu erinnern, dass es Marzipancroissants hätten sein sollen, aber nur noch welche mit Nuss da waren.

Naja, und da dieser Tag mehr als eindrucksvoll verlief und wir da erfuhren, dass Mia eine Mia wird und kein Franz, Gustl oder Sepp ( =) ), wir zum ersten mal ihre kleinen Füsschen sahen, und es einfach wahnsinnig beeindruckend war, blieb das alles hängen und kam, mit dem Anblick der Papierserviette wieder ganz nach oben. An diesem Tag waren wir auch in Münchens nobelstem Babyladen, dem Schlichting. Dort gibt es alles für den grossen Geldbeutel, ich würde dort nicht einmal ein Lätzchen kaufen. Wir waren dort in der kurzen Unterbrechung der Ultraschallsitzung, da Mia sich auf die Seite gedreht hatte. Es war ein recht sonniger, aber kalter Wintertag, Schnee lag aber keiner mehr. Und im Wartezimmer war der Boden mit grossen Steinfliesen gefliest, irgendwo war ein Centstück-grosses Loch im Boden, warum auch immer. Und, wie sollte es anders sein, war die Sprechstundenhilfe der Frauenärztin eine ziemliche Grantlerin.

Seltsam wie unser Kopf manchmal funktioniert.

der bloggingpapa

20. Lebenswoche: 18.10.07 – 24.10.07 (5. Lebensmonat)

Freitag, Oktober 19th, 2007

Mia kann sich drehen!!!!

Vom Rücken auf den Bauch geht es mit etwas Hilfe, aber zurück schafft sie’s schon ganz allein!

So sehen echter PEKiPler aus

Freitag, Oktober 19th, 2007

Wir haben Euch doch erzählt, daß wir seit Ende September auch richtig echte PEKiPler sind. Unser PEKiP-Gruppe besteht aus 7 Mamas, einem Papa, 5 Jungs und 3 Mädchen und einer Leiterin.

Und die wollen wir Euch hier mal alle zeigen:

Anke (Mama) Julian und Gisela (Leiterin) Cornelia (Mama) und Lara Corina (Mama), Kian, Cornelia (Mama) und Lara

Stefan (Papa), Valentina, Liane (Mama) und Max Liana (Mama), Max, Claudia (ich) und Mia

Mia kann nicht nur schreien und brüllen wie ein Bär, sie ist ein BÄÄÄÄÄR

Freitag, Oktober 19th, 2007

Und das will ich hier und jetzt beweisen.

Der kleine Bär Mia 2 Der kleine Bär Mia 1

Diesen niedlichen Anzug an Mia von Hailey aus den USA geerbt, den sie so gesehen letztes Jahr schon für uns eingetragen hat 🙂 ! Haileys Mama hat ihn an Mias Oma geschickt und so sind wir zu diesem tollen Kleidungsstück gekommen.
Außerdem hat mir mal jemand erzählt (die sich ein wenig mit Klatsch und Tratsch auskennt), dass die Kinder von Angelina Jolie und Brad Pitt auch solche Anzüge tragen würden. Und den Bärenanzug gibt’s auch als Schafsanzug.

Und dann haben wir das ganze auch noch für Mai festgehalten. Denn die kleine Mai (ist aber schon größer als Mia, um genau zu sein ist sie jetzt schon über ein Jahr alt) steht gerade total auf Teddys und drum haben wir das Bild auch für sie gemacht.

19. Lebenswoche: 11.10.07 – 17.10.07 (5. Lebensmonat)

Donnerstag, Oktober 18th, 2007

Seit ungefähr 3 Wochen bekommt Mia ab und an schon etwas Gläschennährung. Im Fachjargon nennt sich das „Beikost“ 🙂 !

Babys sind kleine Feinschmecker.
Die Geschmacksknospen auf ihrer Zunge sind zahlreicher und empfindlicher als bei Erwachsenen. Neue Genüsse sind deshalb für sie ein Ereignis.

Das schwere Leben der kleinen Mia

Donnerstag, Oktober 11th, 2007

Eigentlich wollte ich einfach mal allen zeigen, wie Mia in den absoluten Tiefschlaf fällt, nachdem wir zusammen eine halbe Stunde in unserm Wohnzimmer das Tanzbein geschwungen haben, gelacht, gequietscht und gekreischt haben, danach noch mit dem Wasserball (siehe auf dem zweiten Bild unten rechts), den Claudi spendiert hat, Gymnastik gemacht haben und auf ihrer neuen Spieldecke wie die Weltmeister gespielt haben.

Es ist so schön, meinen Sonnenschein so „erschlagen“ zu sehen, und zu wissen, dass man sie mit viel Spaß erfolgreich zur Erschöpfung und anschließend zum Schlafen gebracht hat.

Erschlagen 1 Erschlagen 2

Ohne Worte

Sonntag, Oktober 7th, 2007

[singlepic=93,320,240,,left]Mia schläft nicht mehr nur! Nein, sie wird jeden Tag aktiver (für meinen Geschmack manchmal sogar zu aktiv 🙂 )! Und sie kann wie ein Weltmeister lachen und auch strahlen. Sie ist ein wahrer Sonnenschein, wenn sie lacht, da kann man alles um sich herum vergessen.

Bloggingpapa hat es so unendlich schön beschrieben: http://www.bloggingpapa.de/