Archive for the ‘Mias Alltag’ Category

Mia das Schulkind

Samstag, April 13th, 2013

Diese Jahr geht wie zu Kindergartenzeiten wieder die Rennerei los. In dem letzten Krippenjahr habe ich Mia in insgesamt 11 Kindergärten angemeldet. Und jetzt geht das ganze für die Nachmittagsbetreuung nach Schule wieder los. Leider ist unsere Gegend was Nachmittagsbetreuung für Schulkinder angeht noch schlechter ausgestattet wie für die Kindergärten. Problematisch sind dann auch die Distanzen zwischen der Schule und dem Hort oder der entsprechenden Elterninitative. Die Schule unseres Sprengels hat keinen eigenen Hort sondern nur eine Mittagsbetreuung über eine Elterninitiative. Der nächste städtische Hort liegt 1,2 km von der Schule und der andere 2,6 km, was mir persönlich beides für eine Errstklässlerin zu weit ist, die diese Strecke täglich zu Fuss bei Wind und Wetter mit einem schwer gepackten Schulranzen laufen muss. Nicht weit von der Schule ist noch ein privater Montessori-Hort, aber hier rein zu kommen, ist unglaublich schwer. Somit war klar, dass wir diesen privaten Hort anmelden und einen Funken Hoffnung in die Mittagsbetreuung der Schule legen, Aber tatäschlich haben wir uns bei beiden keine grosse Chancen ausgerechnet.

Und so haben wir noch bei Schnee die Voranmeldung zur Schule im Februar direkt an der Schule in den Briefkasten geworfen, Mia hat das persönlich getan:

Am 9. April ging’s dann zur Schnupperstunde in der Schule. Leider war das gar nicht Mias Tag. Ich hatte morgens schon gemerkt, dass sie nicht sonderlich gut drauf war. Ich hatte ihr bewußt nicht vorher gesagt, dass wir an dem Tag in die Schule gehen, da sie sonst nachts nicht geschlafen hätte vor lauter Aufregung. Ich hab ihr das erst morgens gesagt. Dummerweise hatte ich auch einen Termin um 17:00 Uhr gewählt, was jetzt im Nachhinein einfach auch zu spät war. Nach der 1stündigen Schnpperstunde kam eine der Lehrerinnen auf mich zu und meinte, ich solle mir mal überlegen, ob ich mein Kind nicht doch noch ein Jahr zurückstellen möchte. NEIN!!!! Ich kann kein Kind, dass sich selber das Schreiben und Rechnen beibringt, zurückstellen. Wie können die innerhalb so kurzer Zeit mein Kind beurteilen? Da soll für eine Stunde auf einmal eine 5jährigen deren Spielregeln spielen und kennt dann niemanden und dann wird über sie geurteilt.

Wir sind dann gleich ins Direktorat und Mia hat ein Pläuschchen mit dem Rektor gehalten und auch für ihn war klar, dass es einfach nicht die Situation war, in der Mia sich wohlgefühlt hat, und dass sie sehr wohl schultauglich ist. Puhhhhh!

Am 11. April waren wir dann noch beim schulärtzlichen Test. Und ausser dass Mia zu leise spricht und zu schüchtern ist, ist alles im grünen Bereich.

Somit geht es am 12. September 2013 in die Schule!!!!! Jetzt braucht es nur noch eine Nachmittagsbetreuung.

Wir probieren noch mal Skifahren

Samstag, März 2nd, 2013

Der Skikurs letztes Jahr war ein Reinfall. Tatsächlich hat Mia nichts gelernt, wurde von ihren Mitfahrerin mehr gehänselt, als dass sie Spass gehabt hätte. Also haben wir sie in der zweiten Januar Woche in einer neuen Freunde-Kostellation auf einen Skikurs vom Kindergarten geschickt. D.h. sie wurde morgens zusammen mit den anderen von einem Bus abgeholt und ist Spätnachmittags wieder zurückgekommen. Diesmal ist sie mit ihrem Kindergartenkollegen Philipp als Team unterwegs gewesen und die zwei haben sich während der Busfahrt und des Skikurses gut ergänzt.

Der erste Tag war die Hölle für mich. Mein Kind in fremde Hände in einen riesen Reisebus zu setzen, war für mich echt hart. Aber sie hat das suverän gemeistert und hatte unglaublich viel Spass dabei. Sie war dann Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag auf der Piste. Der Mittwoch war dann Pause. Am Freitag sind wir Eltern dann zum Abschlussrennen nach Lenggries, um uns mal die Lernergebnisse unserer kleinen Grossen anzusehen. Und ich war fast entäuscht. Unsere Zuckerschnecke war ganz ehrlich die schlechteste, obwohl sie ja letztes Jahr schon ein paar Mal auf Skiern stand. Sie schmachtete mehr ihren Skilehrer Fabian an, fiel lieber auf den Po und blieb sitzen und kam so gar nicht vorwärts, wohingegen alle anderen wie die Rennzwerge den Berg runterkamen und aussahen, als hätten sie noch nie etwas anders gemacht. Aber sie hatte Spass daran, und das ist das was in erster Linie zählt, egal ob Naturtalent oder nicht!!!

Ende Februar gab es dann den Anschlusskurs. Und Mia wollte nochmal, weil sie sich selber für eine tolle Skifahrerin hielt. Und wir dachten uns, dass es somit vielleicht eine kleine Chance gab, dass es noch Klack bei ihr macht und sie doch zum naturtalent wird. Leider wollte Philipp nicht nochmal mit, weil er der Meinung war, keinen Skikurs mehr zu brauchen, weil er schon so gut sei. Aber es war schnell eine neue Partnerin gefunden. Leider wurde sie gleich am ersten Tag von der Mama aus dem Skiort abgeholt, weil sie hohes Fieber bekommen hat, so dass Mia allein den Rest der Woche fahren musste. Ich dachte erst, das das ein riesen Theater geben würde, war aber nicht so. Sie meinte nur: „Mama, das ist schade, dass Angelina nicht mehr mitfährt, aber ich fahr halt dann alleine, ich will ja schliesslich richtig Skifahren lernen!“. Und so ist sie die weiteren Tage ohne Partnerin in den Bus gestiegen und hat ganz schnell neuen Anschluss gefunden. Abends hat sie dann immer erzählt, wie toll sie fährt und dann die Kurven fahren schon super geht. ich war da ja skeptisch nach dem letzten Kurs. Aber wir sind dann wieder am Freitag zum Abschlussrennen. Diesmal habe ich sogar meine eigenen Ski eingepackt, in der Hoffnung, dass sie wirklich so gut fährt und wir dann mal zusammen die Piste runterdüsen können.

Und siehe da. Sie ist der Blitz geworden. Sie fährt Bögen, die bremst, sie steht einfach auf, wenn sie hinfällt, sie hat sogar rückwärtsfahren gelernt. Ich bin begeistert, wir haben da eine richtig tolle Rennsemmel: 1,10m gross, ein riesen Helm auf dem Kopf und keine Angst vor der Geschwindigkeit. Ich bin so stolz!!!!

Schneehaserl oder Pistenraupe?

Mittwoch, Januar 18th, 2012

Mia ist seit dem Herbst beim Skikurs angemeldet. Bereits am Neujahrstag waren wir beim Skifahren. IHR ERSTES MAL. Und jetzt war es soweit, sie und ihre Freundinnen Lilli und Lea waren in der Skigruppe der Rehe. Wir hatten wunderschönsten Sonnenschein und auf dem Parkplatz ging es rund, als gäbe es etwas umsonst. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten mit den andern Mädels (3 Mädelt schreit leider nach Zickenalarm) war sie gut dabei. Der Kurs ging 2 Stunden und nach etwa 1 1/4 Stunden brökelte dem Kurs ein Kind nach dem anderen ab, weil sie einfach nicht mehr konnten, ungewohnter Sport oder auch Eltern, die am Rand standen und für mich unerklärlicher Weise das heulende Kind versucht haben zu animieren weiterzumachen, weil der Skikurs ja Geld kostet. Mia hat bis eine viertel Stunde vor Schluss tapfer durchgehalten. Und wäre das nicht so gewesen, wäre das ja nicht schlimm gewesen, schliesslich soll’s Spass machen und wir brauchen ja keine neueMaria Höfl-Riesch 🙂

Hier ein paar Bilder schon den Schihaseln:

Erste Versuche im Schnee

Freitag, Januar 6th, 2012

Mia ist zum Skikurs angemeldet und mir als Skifahrerin war wichtig, dass sie dennoch im Vorhinein einmal zuvor auf Ski im Schnee stand und für sich entscheiden sollte, ob sie sich das wirklich vorstellen kann. Also haben wir Kurzerhand Silvester ausfallen lassen, haben uns an Mitternacht lediglich das Feuerwerk, das die Nachbarn veranstaltet haben, angesehen und sind dann ins Bett. Mia hatte extra darauf bestanden, dass wir sie wecken, weil sie sehen möchte, wie die Leute den Geburtstag der Erde feiern. Und an Neujahr sind wir zusammen mit ihrer besten Freundin und deren Mam in die Berge und haben mal die neuen Ski getestet. Seht hier selbst, welch ein Naturtalent sie ist 🙂 Und sie will weiterhin skifahren und es richtig lernen.

Die gesamten Weihnachtsferien waren wir sehr sportlich unterwegs, waren 2mal schwimmen und haben uns auch im Schlittschuhfahren versucht. War kein so einfaches Unterfangen, denn da musste Mias kleiner Kopf erstmal umschalten: Beim Skifahren müssen die Spitzen der Ski zusammensein und beim Schlittschuhfahren muss man mit den Füssen nach aussen gehen. Ist alles nicht so einfach… aber der kleine Hilfspinguin hat gute Dienst geleistet.

 

Das Christkind erfüllt einfach Herzenswünsche

Dienstag, Dezember 27th, 2011

Tja, mit 4 hat man schon ganz konkrete Vorstellungen, was man sich zu Weihnachten wünscht. Bisher konnten wir Mia zum Geburtstag und zu Weihnachten schon die Wünsche irgendwie in den Mund legen, aber das geht nicht mehr. Und Mia hat einen absoluten Herzenswunsch: Im August waren wir bei Ikea, um nach der Umgestaltung ihres Kinderzimmers mit dem Zauberbett noch einen neuen Kleiderschrank zu besorgen. Zwansläufig muss man dann auch durch die Kinderabteilung, wo die tolle Spielküche steht. Sie war fast nicht mehr wegzubringen von der Küche und wollte die unbedingt mitnehmen. Wir haben ihr dann gesagt, dass sie sich die einfach zu Weihnachten wünschen soll. Und dieser Wunsch hat sie fast 5 Monate bis Weihnachten angehalten und das Christkind hat sie auch gebracht. In den 5 Monaten kam immer wieder die Küche ins Gespräch und der Ikea-Katalog lag jederzeit bereit, um die entsprechende Seite mit der Küche aufzuschlagen und den Herzenswunsch anzusehen, das hat wohl das Warten leichter gemacht.

Lange Zeit hat sie sich dann auch noch einen Kinderstaubsauger gewünscht. Glücklicherweise konnten wir sie davon abbringen, denn ausser Lärm machen und so ein paar dämliche Styrorporkügelchen aufsaugen, konnte der nichts und ist auch eher für Jüngere. Olli und sie haben dann mal die zahlreichen Spielzeugkataloge gewälzt, die vor Weihnachten wie von Geisterhand ins Haus flattern und sie hat sich in das Playmobil Freibad verliebt. Ein Glück, dass das Christkind auch Lastminute-Wünsche erfüllen kann 🙂

Rundum haten wir wieder ein super schönes Weihnachtsfest! Wir haben mit Oma und Opa sowie Tante und Onkel bei Oma und Opa gefeiert, d.h. gegessen, beschert und im Bettenlager (was für Mia nach den Geschenken das höchste war) übernachtet.

Kindertanz

Freitag, Dezember 23rd, 2011

Seit Juni geht Mia jede Woche zum Kindertanzen und hat eine unglaublichen Spass dabei, kurz vor Weihnachten gab’s eine kleine Vorstellungen für Eltern und Freunde. Hier ein paar Bilder von den Hupfdohlen:

Traummonster sind für ein zartes Gemüt nichts

Sonntag, Oktober 16th, 2011

 

Heute war Mia das erste Mal im Kino. Wir als Eltern fanden es unglaublich schwer, einen passenden Film zu finden. Er sollte altersgerecht, kein allzu grosser Blödsinn, nicht zu lange laufen und ihr bis sie gross ist in Gedanken bleiben. Ich weiss auch noch meinen ersten Kinofilm! Bernhard und Bianca – Die Mäusepolizei! Und bei so einem kritischen Kind ist das wirklich schwer. Pumuckl mag sie nicht, weil der Pumuckl so schnell redet und Meister Eder so viel schimpft. Wickie hat so komische Freunde. Die Sandmännchen-Geschichten sind ihr zu fad, die Geschichten der „Kleinen Prinzessin“ kommen Mama und Papa schon wieder zu den Ohren raus… Welche Bücher mag sie? Aha, Lauras Stern! Wie passend, dass es da jetzt einen Film gibt, der ganz gut Bewertungen hat. Also, sind wir Sonntag Nachmittag ins Kino. Wir haben ihr im Vorfeld erklärt, dass das Kino sowas wie ein ganz grosser Fernsehr ist, dass es dann dunkel gemacht wird und auch noch andere fremde Menschen zusehen. Tatsächlich hat sie sich aber wohl irgendwas anderes vorgestellt, aber was, wissen wir bisher nicht. Und dann auch noch der Film. Die bisherigen Geschichten waren ja alle ziemlich harmlos und auf einmal sind da Traummonster. Wir müssen zugeben, dass ihr Gemüt dafür wirklich zu zart ist. Denn schon als das erste Traummonster auftauchte, fing sie an zu schreien und zu weinen. Ich bin dann raus mit ihr und hab ihr erklärt, dass das nicht echt ist, und dass sie sich das natürlich nicht fertig ansehen muss, dass wir heimfahren können. Aber das wollte sie nicht, sie wollte letztendlich doch wissen, wie es ausgeht und hat sich tapfer den Film angesehen und einfach weggesehen, wenn es ihr zu gruselig wurde.

Schnipp-schnapp… Haare ab

Samstag, Oktober 15th, 2011

Da sag ich so ganz gedankenlos zu Mia „Wir müssen mal wieder zum Frisör mit Dir, kannst Dir ja mal überlegen, ob Du nur unten ein bisschen abschneiden lassen willst, so dass das Kämmen wieder besser geht, oder ganz kurz, so wie der Papa und so halblang wie die Mama.“ Und da kam’s wie aus der Pistole geschossen „Ich will die so kurz wie die Mama haben“. Oh, oh, da hat mir das Herz geblutet, die schönen langen Haare, mit denen man so schöne Frisuren machen kann, die aber auch leider immer schnell ungewaschen aussehen, obwohl es erst einen Tag her ist. Ich hab Mia bestimmt noch eine Woche bequatscht, dass wir gerne die Haare so kurz schneiden lassen können, sie aber wissen muss, dass es dann erstmal eine Weile dauert, bis sie wieder so lang sind. Und sie war fest entschlossen, also ging es ab zum Frisör und beim ersten Schnipp tat’s schon irgendwie weh bei mir. Aber jetzt sind sie ab und ich kann mit grosser Sicherheit sagen, es sieht toll aus. Irgendwie sieht sie jetzt frecher aus, eigentlich genauso wie sie ist 🙂

Ein „gscheides“ Dirndl fürs Derndl

Montag, Oktober 3rd, 2011

 

 

 

 

 

 

 

 

Mia ist in ihrer Generation innerhalb der Familie das einzige „Münchner Kindl“, denn das kann man nur sein, wenn beide Eltern schon in München geboren sind. Und so ein „Münchner Kindl“ muss ja auch in Besitz einer Tracht, sprich eines Dirndls sein. Und nachdem ja Dirndl (wenigstens hier in München) grad wieder total hipp und in sind, fahren wir auf dem Zug gerne mit. So eine Tracht hat schon was, sie zeigt wo man herkommt, oder wo man sich zu Hause fühlt, sie sieht (meist) hübsch aus …[ausgenommen irgendwelcher Touristen, die viel zu kurze, viel zu grelle … Dirndl tragen] und auf den Festen verleiht es einem schon irgendwie ein Zusammengehörigkeitsgefühl.
Mias bisheriges Kinder- naja eher Babydirndl ist aus allen Nähten geplatzt, zu eng, zu kurz… kurzum eine Presswurst. Und nachdem Mama zum Geburtstag ihre Traumnähmaschine bekommen hat, stand das Projekt ja klar. Ein „gscheides“ Dirndl muss für den „Madl“ her, und keins von der Stange. Also sind wir los um Stoff zu kaufen. Und den durfte sich die zukünftige Besitzerin natürlich selber aussuchen, nur bei dem für die Schürze hat Papa mitentschieden.
Und zum Kocherlball war’s dann auch fertig und wurde ausgeführt. Was ist der Kocherlball? Der Name verrät eigentlich schon seinen Ursprung. Im 19. Jahrhundert war er ein Treffen der Hausangestellten, die sich früh morgens zum Sonnenaufgang, während die Hausherren noch schliefen, zum Tanzen verabredet haben. Heute ist er die bestbesuchte Volkstanzveranstaltung in München und findet traditionell im Englischen Garten statt. Und wir waren am 17. Juli zwar nicht zum Start um 6:00 Uhr morgens dabei, aber um 7:15 standen wir fit, fast ausgeschlafen und mit unserm Picknick-Koffer bereit zu tanzen im Englischen Garten.

Und dann natürlich die Wiesn. Viele Münchner scheuen ja das Oktoberfest, doch Mia und ich waren am Familientag zusammen mit ihrer besten Freundin Lilli und deren Mama einmal dort und dann nochmal mit der ganzen Familie. Denn seit letztem Jahr gibt es die Oide Wiesn. Hier zahl man Eintritt, die Fahrgeschäfte kosten alle nur je 1,- € und es ist das traditionelle Oktoberfest ohne Massenbeschäufnis. Also ideal, wenn man’s etwas ruhiger haben möchte und mit Kindern perfekt. Und hier sind wir alle, wir 3, Onkel und Tante sowie Oma und Opa in Tracht aufgelaufen. Und grad schön war’s, wo auch das Wetter am ersten Oktoberwochenende so gignatisch war. Leider wird es nächstes Jahr keine geben, da sie wegen des Zentralen Landwirtschaftsfests ein Jahr aussetzt, wir trauern jetzt schon.

Babybett weg… Zauberbett her

Freitag, September 30th, 2011

Es war an der Zeit, dass ein grosses Bett für Mia herkommt, das 70×140-Bett wurde dann doch auch ziemlich klein und als sie dass tiefschlafenden irgendwann mal neben ihrem Bett lag, weil sie sich wohl aus Platzmangel rausgekullert hatte, war klar, das geht nicht mehr lange. Jetzt ist bloss das Problem, dass Mias Kinderzimmer ein ziemlicher Schlauch ist, es ist nur 2,30m breit. Ihr Wunsch wäre ja ein Hochbett gewesen. Nur in dem Alter sagt mein Mamagefühl, dass nur ein halbhohes geht, da ist dann aber die Panik, dass sie aus 1,80 Höhe runterfällt zu hoch, da sie eine ziemlich bewegungsaktive Schläferin ist. Oder sie hat es dann und traut sich doch nicht darin zu schlafen. Nur so ein halbhohes Bett nimmt im Raum unglaublich viel Platz, unten drunter kann man nur im Höhlenfeeling spielen, aber letztendlich ist es verlorender Platz, und das Kinderzimmer ist eh so klein. Also, was machen? Lange haben wir uns die Köpfe zermattert und dann kam der Geistesblitz: Ein Zauberbett, nachts zum Schlafen da und tagsüber zum Spielen unsichtbar. Gesagt, getan! Bauplan entwickelt, Einkaufsliste für Ikea, Baumarkt und Co. erstellt und dann ging es los in der ersten Ferienwoche. Zuerst haben wir das Schubladenbett aufgebaut und anschliessend das entsprechende Podest. So können wir nun tagsüber das Bett darunterschieben und sie hat den ganzen Raum zum Spielen und sogar sowas wie eine Bühne im Kinderzimmer (wer hat das schon) und abends muss zwangläufig aufgeräumt werden, sonst kann das Bett nicht rausgeschoben werden. Pädagogisch und rautechnisch die allerallerallerbeste Lösung. Und Mia ist glücklich, denn viele Kinder haben ein Hochbett, aber keiner ein Zauberbett.