Archive for the ‘Wissenswertes’ Category

Und so ist es wirklich

Samstag, März 7th, 2009

Für die, die das mit der Blume, der Biene und dem Storch nicht richtig verstanden haben, hier mal was Brauchbares für die Aufklärung unserer Kinder und vielleicht auch für uns selbst. Im übrigen, Danke Angelika für diese informative Hilfestellung:

Es ist also so:
Der weibliche Körper gleicht einem Mehrfamilienhaus. Unten wohnen die Löchels, in der Mitte die Bäuchels und oben wohnen die Brüstels. Löchels bekommen öfters mal Besuch. Manchmal kommen Schwänzels und manchmal kommen Rot’s. Wenn Rot’s da sind, kommen Schwänzels meist nicht, weil sich die beiden nicht so gut vertragen. Wenn Rot’s fort sind kommen Schwänzels wieder. Einmal sind Schwänzels zu lange geblieben, da waren Rot’s unglaublich böse und sind nicht mehr gekommen. Darauf haben Bäuchels einen Balkon gebaut und Brüstels konnten nicht mehr zu Löchels hinunter gucken und haben deshalb einen Prozeß angestrebt. Dieser dauerte neun Monate und Brüstels haben gewonnen. Bäuchels mussten den Balkon also wieder abbauen. Als dies geschehen war, gab es wieder Ruhe im Haus. Schwänzels und Rot’s kommen jetzt wieder regelmäßig und abwechselnd zu Löchels zu Besuch. Schwänzels kommen aber öfter als Rot’s, da es ihnen bei Löchels am Besten gefällt.

Sport ist gar nicht Mord, drum hier Mia’s Tipps zum Fitbleiben

Mittwoch, März 12th, 2008

Hier einige von Mias Gymnastikübungen, die einfach fit halten müssen!

Also, gleich mitmachen, Cindy Crawfords Sportprogramm ist dagegen total uneffektiv 🙂 !

Übung 1: Nur wer cool guckt, kann effektiv „sporteln“:

Cool gucken

Übung 2: Die Krabbelposition einnehmen:

Krabbelposition

Übung 3: Po immer wieder rausstrecken:

Po raus

Übung 4: Seitwärts kippen und gegenüberliegenden Arm dabei heben – einmal rechts, einmal links:

Seitwärts kippen

Übung 5: Dann das Bein(chen) hoch – einmal rechts, einmal links:

Bein hoch

Übung 6: Beine anziehen (gegebenenfalls auch Kopf nach unten nehmen) und sich wieder strecken:

Beine anziehen

Übung 7: Fast hinsetzen und wieder in den Vierfüsslerstand:

fast hinsetzen

Übung 8: Und zum Schluss den Po in die Luft nehmen:

Po hoch

Alle Übungen sollten 3mal am Tag in 10facher Wiederholung zum absoluten Fitnessgrad führen 🙂 !Und die Übung lassen sich generell auch ganz gut ohne die Krabbel-Stulpen meistern.

Du bist Deutschland, Mia!

Freitag, Januar 4th, 2008

Neulich saßen wir vor dem Fernseher und da haben wir diesen Spot gesehen und waren total gerührt, weil er einfach so ehrlich und wahr ist: SPOT

Da kamen zwar alte Erinnerungen auf, wenn einen andere fast schon bemitleidet haben, als ich schwanger war, so nach der Devise: „Du Arme, da kommen viele schlaflose Nächte auf Dich zu! Du wirst die nächste Jahre keine Zeit mehr für Dich selbst haben!“. Klar, das klingt alles dramatisch, aber weiß man das nicht sowieso vorher? Also, ich hab damit gerechnet, vielleicht auch mal unterschätzt, wie sehr es zerrt, aber die Momente wo man angelacht, auf Baby-Art abgeknutscht wird, machen das doch alles wieder gut und noch viel mehr. Schliesslich muss ich nicht wöchentlich Essen gehen oder beinahe jedes Wochenende auf der Piste oder generell unterwegs sein. Ich habe nichts aufgegeben, was ich nicht bereit gewesen war, aufzugeben. Andere aber scheinbar schon. Und trotzdem kommt jetzt dafür ganz oft die Reaktion: „Ach, sei froh, dass Deine Kleine noch nicht krabbelt oder läuft!“. Was erwarten andere Eltern denn? Wollen die, das ihr Baby nur rumliegt und nichts macht, keine Weiterentwicklung? Bei einigen ist das scheinbar so! Ich freue mich über jeden Entwicklungsschritt von Mia. Natürlich ist das anstrengend, aber die Anstrengungen verändern sich: Am Anfang muss man die Hilflosigkeit bewältigen, warum schreit mein Kind? Dann hinter ihm herräumen bzw. es beschäftigen. Ja, das ist extrem anstrengend, doch das weiß man doch. Aber die positiven Reaktionen von Mia sind wunderschön, und dass sie so schön sind, weiß man vorher nicht. Man kann es erahnen, aber wie schön es tatsächlich ist, weiß man erst, wenn sie da sind, aber auch das sollte einem wirklich mal öfters gesagt werden.
Und wie oft stehe ich nachts vor ihrem Bett, sehe sie mir an, wie sie so schläft und frage mich: „Wie haben wir nur sowas Tolles zustande gebracht?“

Stillen macht dumm und die böse, böse Babysprache

Samstag, Oktober 20th, 2007

Stillen macht bekanntlich dumm. Angeblich ist das sogar medizinisch nachgewiesen. Doch nach dem Stillen kommt das Hirn normalerweise wieder zurück (allerdings habe ich selbst schon mitbekommen, dass das nicht bei allen Müttern so ist – aber ich will keine Namen nennen).

Ich persönlich kann nur bestätigen, dass Stillen wirklich dumm macht: Man ist nicht mehr multitaskingfähig, man vergisst alles (was man tun will, was man sagen will…), an ganz schlimmen Tagen versteht man die einfachsten Zusammenhänge nicht mehr.
Allerdings habe ich auch für diese „Dummheit“ eine ganz plausible Erklärung gehört: Das sind die Hormone und das muss so sein, weil man sonst (vor allem am Anfang) das Geschrei vom Kind nicht aushält.

Und das schlimmst an dieser „Dummheit“ war für mich, dass ich es selbst gemerkt habe. Man bekommt ganz bewusst mit, wie auf einmal Dinge nicht mehr funktionieren, die vor und während der Schwangerschaft doch noch gingen. Um es in einfachen Worten zu sagen: Schluck für Schluck schwindet ein Stück Hirn! (Andere saufen sich das Hirn mit Alkohol weg und andere wieder lassen es sich wegsaufen 🙂 !)

Und dann gibt es noch diese echt dämlich Babysprache. Ich glaube, ich bin echt noch ein harmloser Typ, es gibt wesentlich schlimmere Mütter. Und dass ich Mia „Schnitte“, „Schnecke“ oder mit „Baby“ anspreche ist eigentlich verzeihbar, oder?
Letzten Donnerstag hat uns dann Gisela (die Leiterin) im PEKiP-Kurs auch noch lustiger Weise folgende Kolumne mitgebracht: Ja, wen haben wir da denn?
Es passt, wie die Faust auf’s Auge und ich weiß, ich bin nicht allein!

Rückbildungsgymanstik

Sonntag, September 9th, 2007

Gebärmuttersenkung und Inkontinenz sind Folgen von Schwangerschaft und Geburt, die manchmal erst Jahre später auftreten aber dann bei den betroffenen Frauen nicht selten operativ behandelt werden müssen. Das ist der Grund, warum ich tapfer wöchentlich in den Rückbildungskurs am Pasinger Krankenhaus gehe, denn schon eine frühe Abnehmerin von tena-lady zu werden, ist nicht in meinem Sinne. Außerdem ist die Rückbildungsgymnastik auch eine gute Möglichkeit mal raus zu kommen, andere Mütter kennenzulernen und einfach mal was ganz alleine für mich zu tun. Allerdings es als Gymanstik zu bezeichnen, ist lächerlich, denn ich komme da immer total verschwitzt raus, aber das ist wahrscheinlich auch das Ziel der Hebamme Astrid.

Weil wir die Übungen ohne Kinder machen, mußten wir neulich „Ersatzkinder“ (Babypuppen, Kuscheltiere…) mitbringen, um einige Übungen auch zu Hause machen zu können. Und damit wir die Übungen bis daheim nicht vergessen, hat sich die Hebamme Astrid künstlerisch total für uns verausgabt und die Übungen selber gemalt und weil ich die Bildchen so klasse finde (ich hätte es selber nicht besser gekonnt), werden sie hier und heute für jedermann veröffentlicht. Und um alles noch spektakulärer zu machen, haben Mia und ich die Übungen für Euch auch noch nachgemacht 🙂 !
Vor den Übungen hat sich Mia allerdings erst noch stärken müssen.

Stärkung vor dem Sport

Übung 1: Auf dem Boden liegend, die Beine hochgestellt
a) Arme hoch und runter
b) Arme nach links und nach rechts
c) Beckenboden anspannen, Arme dazu nach oben ausstrecken und Becken vom Boden abheben
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Übung 2: Auf dem Boden liegend, die Beine hochgehoben
a) Baby auf Unterschenkel leicht auf und ab wippen
b) Kopf anheben und vorsichtig vor und zurück schaukeln
c) Wie a) und b) mit angespanntem Beckenboden
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Übung 3: Auf dem Boden liegend, die Beine hochgehoben und ausgestreckt
a) Baby langsam auf und ab wippen
b) Baby vor und zurück wippen
c) Wie a) und b) mit angespanntem Beckenboden
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Übung 4: Auf dem Boden liegend, die Beine hochgestellt
a) abwechselnd den rechten und den linken Fuß heben
b) einen Fuß abheben und anschließend das Bein mehrmals Strecken und anziehen
c) c) wie b) und Beckenboden anspannen
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Übung 5: Auf dem Boden sitzend, auf die Arme gelehnt, die Beine hochgestellt
a) Becken heben und senken
b) Bauch, Beckenboden und Gesäßmuskeln anspannen und Becken vom Boden abheben und senken
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Übung 6: Auf dem Boden sitzend, die Beine hochgestellt
a) Rücken abwechselnd gerade und durchstrecken (Becken nach vorne kippen) und rund machen (Becken nach hinten kippen)
b) Wie a) mit angespannten Beckenboden
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Übung 7: Auf dem Boden liegend, die Beine hochgehoben
a) Baby nach oben strecken und dabei die Beine abwechselnd in der Luft strecken und wieder anziehen
b) Wie a) mit angespannten Beckenboden
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Übung 8: Auf dem Ball sitzend (da wir aber keinen Ball mehr haben, haben Mia und ich die Übung auf einem Sitzwürfel gemacht)
a) auf den Ball auf und ab wippen
b) vor und zurück wippen
c) mit dem Becken kreisen
d) wie a), b) und c) mit Beckenbodenspannung
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Und wer die Übungen nachmachen will, der kann sie sich hier als PDF downloaden 🙂 !

Ammenmärchen und Sprüche, die Kindern erzählt werden

Sonntag, Juli 1st, 2007

Ich weiß es zwar nicht, aber ich nehme mal an, das gewisse Ammenmärchen einfach die Erziehung erleichtern, wenigstens so lang bis die Kinder gemerkt haben, dass man ihnen da einen rechten Bären aufgebunden hat. Ich dachte mir, ich sammle die mal, denn es ist eigentlich unglaublich, was man Kindern so an Quatsch erzählt. Aber wenn’s hilft…

Wem noch was einfällt, der soll mir bitte unbedingt Bescheid geben, damit ich meine Sammlung noch erweitern kann!

  • „Schau nicht immer auf Deine Nase, sonst bleiben Deine Augen mal so und dann schielst Du für immer!“
  • Im Flugzeug: „Sei still, sonst dreht der Pilot um!“ [Zitat von Michael Mittermeier]
  • Zuviel fernsehen, gibt viereckige Augen
  • Wenn man nicht aufisst, dann gibt’s schlechtes Wetter
  • Und nur wer aufisst, der wird groß und stark
  • Mit Essen spielt man nicht!
  • Gewitterblümchen darf man nicht pflücken, denn sonst regnet es
  • Man darf nur unter Dusche pupsen, denn da stinken die Pupse nicht, weil sie ja gleich durch das Wasser gereinigt werden
  • Onanieren macht einen krummen Rücken und schiefe Finger
  • Eltern wissen ALLES besser!
  • Messer nicht abschlecken (wenn z.B. Marmelade dran ist), das ist nur Opas vorbehalten
  • „Das wird schon wieder bis Du heiratest!“
  • Babys bringt Storch
  • Wenn man lügt, bekommt man eine lange Nase
  • Was auf den Tisch kommt, wird gegessen
  • Solang Du Deine Füsse unter meinem Tisch hast, wird getan, was ich sage
  • Indiana spüren keinen Schmerz

NACHTRAG:

  • Kinder, die was wollen, kriegen was auf die Bollen
  • Wer schön sein will, muß leiden
  • Ein richtiger Junge weint nicht
  • Mamas können um die Ecke gucken und sehen alles
  • Mamas haben auch am Hinterkopf Augen und können auch deswegen alles sehen

Binsenweisheiten über die Schwangerschaft

Donnerstag, Mai 3rd, 2007
  • Raucherinnen sollten weiterrauchen, da ein abruptes Aufhören mit dem Rauchen bei dem Kind schlimme Entzugserscheinen weckt (das hat sich sicher irgendwann mal eine richtige Kettenraucherin ausgedacht, um ihre Sucht zu rechtfertigen)
  • Die ersten 3 Monate sind so kritisch, weil der Fötus zu dem Zeitpunkt noch nicht über Nabelschnur und Plazenta mit der Mutter verbunden ist, sondern sich selbständig über das Fruchtwasser ernähren muss, und wenn er das nicht kann, kommt es zu einem Abgang (total falsche Aussage einer schwangeren Fernsehmoderatorin, die ein Wissensmagazin moderiert)
  • Wenn man zuviel Orangensaft getrunken hat, dann wird jeder Schwangerschaftstest wegen der ganzen Säure in Urin auch positiv (Aha, deswegen steht wohl auch den Packungen der Schwangerschaftstest immer nur zu 99,9% sicher)
  • Ist der Babybauch eher spitz, dann wird es ein Junge, ist der Bauch eher rund, dann wird es ein Mädchen
  • Während man stillt, kann man nicht Schwanger werden! (meines Wissens nach, kann man sobald der so genannte Wochenfluss [sind die Blutungen, sie durch die Wunde entstehen, die die Plazenta in die Gärmutter reißt und 6-8 Wochen nach der Geburt anhalten] aufgehört hat und die Menstruation wieder geregelt ist, sofort wieder schwanger werden, nur ob das gesund ist, ist fraglich)
  • Schwangere mit viel Akne (mehr als vor der Schwangerschaft) erwarten ein Mädchen, weil Mädchen den Müttern die Schönheit rauben
  • Schwangere mit Sodbrennen, erwarten ein Mädchen. Das Sodbrennen wird durch die Kopfhaare des Babys ausgelöst und weil Mädchen meist mit viel mehr Haaren als Jungen auf die Welt kommen, sind es bei Sodbrennen eben eher Mädchen
  • Kommen die Spermien aus dem linken Hoden wird es ein Mädchen und kommen sie aus dem richtigen, dem „rechten“ natürlich, wird Jungen produzieren (Ammenmärchen aus der Antike, so dass sich sogar französischen Adeligen die endgültigere Variante wählten und ließen sich den linken Hoden lieber gleich ganz entfernen, was ihnen den ersehnten männlichen Erben garantieren sollte)
  • Hochschwangere müssen sich beim Autofahren nicht mehr anschnallen (keine Ahnung, wo das herkommt, aber es herrscht generell für jeden Anschnallpflicht, somit auch für Schwangere)
  • In der Schwangerschaft muss die werdende Mutter für zwei essen (stimmt gar nicht, es werden in der Schwangerschaft lediglich 200 Kalorien [das entspricht etwa einem Käsebrot] mehr benötigt)
  • (wird selbstverständlich noch ergänzt…)

Wie andere auf offensichtlich Schwangere reagieren:

Montag, April 23rd, 2007

Es gibt schon mal grundlegende Unterschiede bei den Reaktionen zwischen Männer und Frauen, was auch eine Umfrage gezeigt hat. Denn laut dieser finden 69 Prozent der befragten Männer und nur 50 Prozent der Frauen einen Babybauch klasse.

Ich für meinen Teil habe die Leute mal in unterschiedliche Sparten eingeteilt:

Männer:

· Der Faszinierte: Starren total fasziniert auf den dicken Bauch und ich glaube, die meisten würden ihn auch gerne anfassen (sind nach meinem Gefühl Männer um die 40, die aber noch nicht Väter sind oder dann wirklich Herren der ganz alten Generation)

· Der Desinteressierte: Da besteht kein Interesse, teilweise wird sogar demonstrativ weggesehen, einige sehen manchmal sogar richtig angewidert aus (diese als Männer zu bezeichnen, ist vielleicht ein wenig übertrieben, sind die Jungs so um die 20)

Frauen:

· Die eifersüchtigen Zicken: Sie starren einem erst ganz lange auf den dicken Bauch und dann rammen sie dich im Supermarkt erst Recht mit dem Wagen in den Bauch oder schneiden einem mutwillig den Weg ab (Frauen im gebärfähigen Alter, die ihre Eifersucht nicht im Griff haben oder die, bei denen der Zug doch schon abgefahren ist und es aufgrund des Alters und/ oder mangels Partner in absehbarer Zeit nichts mehr wird)

· Die Bemitleidenden: Keine Ahnung wie die zu Mitleid kommen, aber sie wirken ein wenig so, als würden sie einem sagen wollen „Du armes naives Ding, hast du beim Verhüten nicht aufgepasst?“ (Auch die gebärfähigen Frauen, die absolut keinen Kinderwunsch haben!)

· Die Besserwisserinnen: Kinderlose, die aber einem Tipps zur Geburt, zur Erziehung und natürlich zur Schwangerschaft selber geben, weil sie alles entweder bei Freundinnen, Schwestern… miterlebt haben oder aus Büchern besser wissen als man selbst

· Die Verständigen: Das sind die, die es einem gönnen, weil sie meist selber schon Kinder haben und wissen, was man da an positivem und negativem durchmacht. Die genau verstehen, das man beim Gehen einfach auch langsamer ist, weil man Gewicht rumschleppt, dass einem evtl. sogar irgendwelche Nerven in Beinen und Po abklemmt (haben selber ein Kind oder mehrere oder sind auch schwanger)

· Die guten Neiderinnen: Sie sind neidisch, das merkt man, aber trotzdem gönnen sie es einem (da ist ein Kinderwunsch und der kann noch erfüllt werden im Gegensatz zu den „eifersüchtigen Zicken“)

· Die Desinteressierten: Die interessieren sich nicht für Schwangere oder die Schwangerschaft (und das müssen sie auch nicht)

· Die Gönnerinnen: Sie lassen einen gerne schwanger sein. Sie gönnen es einem und versuchen einen auch auf ihre Art zu unterstützen (Frauen, die vor langer Zeit mal schwanger waren und sich nur noch blass an die positiven und negativen Seiten des Schwangerseins erinnern können. Viele davon sind auch schon Oma oder werden es bald!)

Woran es liegt, dass ich die Mitmenschen so einteile, kann ich mir nur so erklären:

In der Steinzeit wurden Schwanger noch als Göttinnen verehrt. Das Wachstum des Bauches und des Busens und die Geburt waren so wundersam und unerklärlich für Menschen, dass sie die Schwangern verherrlichten und feierten. Keine Frau wäre damals auf die Idee gekommen, ihren Bauch zu verstecken.

Erst später wurden Unterschiede gemacht:

So galten die griechischen Göttinnen Aphrodite und Athene als gut in der Liebe und im Sex, aber als Mutter wollte sie niemand sehen. Demeter hingegen wurde als mütterliche und nährende, aber gänzlich unattraktiv dargestellt. Müssen wir Frauen uns also entscheiden zwischen attraktiv und sexy oder mütterlich und matronenhaft.

Heutzutage ist es völlig in, den Babybauch zu zeigen. Und in Kombination mit der Emanzipation der Frau hat das aber auch den Nachteil, dass nicht mehr viel Rücksicht auf Schwangere genommen wird. Irgendwie sollen sie auch in dieser Zeit alles im Griff haben: ihre Arbeit, ihre Familie, ihren Körper. Andererseits bin ich froh, dass die Männer viel mehr in die Schwangerschaft involviert sind, mehr als es wahrscheinlich sogar bei meinen Eltern war. Den Schwangersein ist Frauen- und Männersache, schließlich gehören zur Zeugung eines Kindes immer noch Zwei!

Jede Schwangerschaft ist anders (die Beweglichkeit der Mutter, die Größe des Bauches, die Beschwerden während der Schwangerschaft) und jede ist für sich einzigartig.

Außerdem sichere ich meine Rente (oder versuche es wenigstens).

Ich für meinen Teil würde mir ab und zu ein wenig mehr Rücksicht wünschen, denn der eigene Körper verändert sich und auch damit klarzukommen, ist nicht immer ganz einfach. Außerdem kann das für die Mitmenschen doch nicht so schwer zu akzeptieren sein, auch wenn sie noch nie schwanger waren/ werden oder ihre Schwangerschaft anders verlief?!