Archive for the ‘Schwangerschaft’ Category

9. Juni 2013 (17. Woche): Da wurde aus dem „Blubb“ ein Tritt

Sonntag, Juni 9th, 2013

Es ist erst eine Woche vergangen, schon wird nicht mehr nur geblubbert, jetzt wird auch getreten. Es ist nach Aussen hin noch nicht sichtbar, aber ich spüre es eindeutig. Sternchen schliesst sich da meiner Stimmung auch extrem an. Momentan ist das Verhätnis zwischen Mia und mir schwierig, wir streiten und diskutieren viel, weil sie leider auch nicht sonderlich gut zuhört und folgt. Und sobald ich mich über sie ärgere oder lauter werde, bekomme ich gleich einen Tritt. Entweder rechts oder links vom Bauchnabel.

Da passt wohl jemand auf mich mit auf :-)!

2. Juni 2013 (16. Woche): Und da hat’s „Blubb“ gemacht

Sonntag, Juni 2nd, 2013

Sternchen beginnt jetzt mit einfachen Atemübungen und „atmet“ Fruchtwasser ein und aus. Unter der zarten Haut bildet sich Fettgewebe, das es später gegen Kälte schützen kann. Auch das Gehör wird weiter geschärft. Und das habe ich heute das erste Mal wahrgenommen, denn Sternchen hat sich heute das erste Mal bemerkbar gemacht, wahrscheinlich wollte er am Esstisch zum Abendessen auch einfach mal was sagen. Wenn alle anderen reden, warum er dan nicht? In meinem Bauch hat es einen riesen Blubb unter der Bauchdecke gemacht und da wusste ich, das war er! Es ist ein Blubb und irgendwie ein Kitzeln unter der Bauchdecke. Was das Kind in dem Moment macht, weiss ich nicht, aber es ist ein tolles Gefühl, zu wissen, dass da jemand ist, der sich bemerkbar macht und jetzt eindeutig zu uns gehört. Es war genau das gleiche Gefühl wie bei Mia, nur bei Mia konnte ich es noch nicht deuten.

Herzlich Willkommen

Dienstag, Mai 21st, 2013

Nach Wochen der Übelkeit, Müdigkeit und natürlich auch der Angst, dass Sternchen nicht bei uns bleiben möchte, können wir seit heute sagen: Alles ist gut und Mia bekommt einen Bruder.

Mein Bauchgefühl hat mir von Anfang an gesagt, dass es ein Junge wird. Zwischendurch bin ich mal kurz ins Zweifeln gekommen, weil Olli sich sicher war, dass es ein Mädchen wird und eine Freundin erzählt hatte, dass sie geträumt hat, dass es ein Mädel wird. Aber mein Bauchgefühl über bestimmt 10 Wochen hat mich nicht getäuscht. Mein Arzt meinte auch, dass Zweitgebärende zu 90% da oft richtig liegen.

Gut, es kam nicht nur das Bauchgefühl dazu. Es waren auch so viele Sachen anders wie in der Schwangerschaft mit Mia. Mir war an sich zwischen der 6 und 13 Woche durchgehend schlecht. Und nicht nur morgens sondern wirklich den ganzen Tag (mit Höhen und Tiefen). Ich konnte schon ab der 8. Wochen Schwangerschaftshosen tragen, weil ich bereits einen extremen Bauch hatte und den Druck von den normalen Hosen am Bauch nicht mehr ausgehalten hab. Meine Haare und Fingernägel haben einen extremen Wachstumsschub bekommen (wobei ich Ostern auch mein erstes graues Haar entdeckt habe).

Hier der Beweis, dass unser Sternchen ein „Herr Sternchen“ ist, das Fähnchen im Wind war eindeutig zu erkennen.

Jetzt haben wir dann nur noch das übliche Namensprobelm. Er soll genau wie Mia auch 3 Vornamen bekommen. 2 haben wir schon, aber beim dritten will uns einfach keiner einfallen. Natürlich haben wir noch Zeit, aber auch die geht wahrscheinlich wie im Fluge herum. Also wenn jemand Vorschläge hat, dann her damit!

Projekt „Schnippsie 2“ = Sternchen

Donnerstag, Mai 2nd, 2013

 

Frühjahr 2012: Mit Mias Geburt stand eigentlich nie zur Diskussion, dass es irgendwann mal ein Geschwisterchen geben wird. An sich war klar, dass sie ein Einzelkind bleibt, unsere Prinzessin. Doch mittlerweile ist Mia noch 4 Jahre alt, und dass sie ein Einzelkind bleiben soll, ist ein Gedanke, der mir gar nicht mehr so gut gefällt. Was ist, wenn wir als Eltern mal nicht mehr sind? Wäre es da nicht schön, wenn noch ein Familienmitglied da wäre? Olli hat eine ältere Schwester, mit der er sich nie wirklich verstanden hat, er hat sogar seit über 10 Jahren keinen Kontakt mehr.

Mehr und mehr kam für mich der Gedanke auf, wenn doch noch einen Bruder oder eine Schwester, dann sollte das nicht mehr zu lange auf die lange Bank geschoben werden, denn sonst ist der Altersunterschied zu enorm, außerdem möchte ich persönlich keine 40jährige Mutter sein. Ich weiß, es gibt viele, und sie sind ganz sicher keine schlechteren Mütter, aber ich für mich möchte das nicht, auch nicht für das zweite Kind.

Doch Olli war immer noch auf dem Standpunkt, dass Mia ein Einzelkind ist und bleiben wird.  Ich wollte ihn nie unter Druck setzen, hab ihm meine Bedenken zum Einzelkind-Dasein von Mia ans Herz gelegt. Immer mal wieder haben wir über das Thema gesprochen, doch da Olli selber so ein unglaublich schlechtes Verhältnis zu seiner Schwester hat, wollte er niemals Mia mit einem Geschwisterchen „belasten“. Ich denke auch, dass es zwischen Geschwistern stimmen und funktionieren kann, oder halt auch nicht. Man muss da ja nichts erzwingen. Aber ist es nicht wirklich schöner, wenn die Eltern mal nicht mehr leben, wenn man noch einen direkten Verwandten hat, vor allem wenn man sich mit demjenigen versteht. Und wenn nicht, dann kann man sich ja einfach weiterhin aus dem Weg gehen.

An meinem 35. Geburtstag im Juni 2012 hat mir Olli gesagt, dass er sich doch sehr wohl einen Bruder oder eine Schwester für Mia vorstellen kann..

Tja, da würd man denken, los geht’s an die Produktion!!!! Nein, so einfach ist das bei uns nicht. Ich bin starke Rheumatikerin, nehme seit über 10 Jahre (mit der einzigen Unterbrechung der Schwangerschaft und Stillzeit von Mia) unterschiedlichste Rheuma-Medikamente. Diese müssen erstmal aus dem Körper raus, laut meiner Ärztin dauert das in etwa ein halbes Jahr.  D.h. ich darf auch auf keinen Fall schwanger werden, da das Kind extrem geschädigt wäre. Ich könnte eine Ausschleichung der Medikamente natürlich mit entsprechenden Medikamente vornehmen, dann ginge es wesentlich schneller, wobei das eine ziemlich Tortur für den Körper ist. Ich habe mich für die schonender Variante entschieden, in dem ich meine Medikamente abgesetzt habe. Als Zeitpunkt habe ich unsern ersten Urlaubstag, den 24. August 2012 gewählt, weil es mir im Urlaub mit meinen Rheumabeschwerden grundsätzlich viel besser geht. Das liegt mit Sicherheit an der Entspannung und auch am Klima, da wir ja in Frankreich und nur am Meer unterwegs waren.

Das Halbe Jahr war somit im Februar rum. Und ab da hiess es: Jetzt passen wir einfach nicht mehr auf!!! Wenn’s klappt, dann schön, wenn nicht, dann müssen wir den Plan B (den es aber nicht gab) angehen. D.h. zwischen Entscheidung, dass es ein Geschwisterchen geben soll und der „Produktion“ lag über ein dreiviertel Jahr. Wer weiss, wie lang das dauert. Irgendwie hab ich dann doch schon ziemlich Bedenken bekommen und hatte mir ganz fest eingebildet, dass es eh nicht mehr klappt, weil ich zwischenzeitlich viele und starke Rheuma-Medikamente genommen haben, mit welchen ich meinem Körper sicher nichts gutes getan haben.

Nach zwei negativen Schwangerschaftstest, war ich sicher, dass mein ganzer Zyklus ziemlich durcheinander war. Aber warum bekomme ich meine Tage nicht? Also habe ich dann am 15. März 2013 doch noch einen driten Test gemacht, hier das Ergebnis:

Legende: linkes Fenster:
Stich: nicht schwanger
Kreuz: schwanger

04. Juli 2007: EIGENTLICH wäre heute Stichtag

Mittwoch, Juli 4th, 2007

Bin ich froh, dass ich das schon hinter mir hab!

23. Mai 2007: Geburtsvorbereitung die Fünfte

Mittwoch, Mai 23rd, 2007

Was ist eigentlich das Wochenbett?

Als Wochenbett bezeichnet man die Zeit ab der Nachgeburt, das ist bis zu 6–8 Wochen nach Geburt des Kindes. Während dieser Zeit erholt sich die Mutter von Schwangerschaft und Geburt: Die Gebärmutter und andere Organe bilden sich zurück, die Haftstelle des Mutterkuchens, welche regelrecht eine Wunde in der Gebärmutter gerissen hat, heilt unter Absonderung des Wochenflusses ab. Bei stillenden Müttern beginnt innerhalb von 3–4 Tagen die Bildung von Muttermilch, vorher kommt lediglich Vormilch, diese ist fett- und kalorienreicher. Eventuelle Geburtsverletzungen (Dammschnitt oder –riss) heilen in der Zeit des Wochenbettes.

Die Beziehung zwischen Kind und Mutter entsteht und entwickelt sich. Zentrale Themen für Mutter und Kind sind in der ersten Zeit meist die Gewöhnung an das Stillen, der Schlaf- und Trinkrhythmus des Kindes und allgemein seine Zufriedenheit.

Die Wöchnerin bedarf, insbesondere im Frühwochenbett (1.–10. Tag nach der Geburt), besonderer Ruhe und Pflege. Sie sollte keinerlei körperliche Arbeit verrichten, sondern sich voll auf ihr Neugeborenes und sich selbst konzentrieren. Deshalb besteht auch seit 1952 in Deutschland im Rahmen des Mutterschutzgesetzes ein absolutes Beschäftigungsverbot für Mütter in den ersten acht Wochen nach der Niederkunft.

Früher sollten die Frauen auch die ersten 10 Tage nach der Geburt im Bett bleiben, doch dies macht man nicht mehr, da keine Gefahr besteht, wenn man gleich nach der Geburt schon aufsteht.

Aber man darf nicht vergessen, dass auch der frisch gebackene Vater mehr oder weniger im Wochenbett ist. Denn auch für ihn verändert sich viel, zwar nicht hormonell, aber schließlich ist man ja jetzt zu DRITT!

Und ein wenig mehr darüber und die Geburt selbst wird Olli am kommenden Freitag beim Partnertag des „Hechelkurses“ von der Hebamme mit auf den Weg bekommen.

Es ist schön, dass einem so ein Kurs angeboten wird, denn sich das Wissen nur über Bücher anzueignen, ist nicht wirklich befriedigend, mit ein paar Gleichgesinnten seine Probleme, Ängste auszutauschen und von einer erfahrenen Hebamme Tipps auf den Weg in den Kreißsaal zu bekommen, ist schon wesentlich besser, auch für die werdenden Väter.

Und wenn mir die Tipps dann auch noch helfen, weniger Angst vor der Geburt zu haben und sie mir gegebenenfalls sogar erleichtern, dann hab ich sicher nichts falsch gemacht.

16. Mai 2007: Geburtsvorbereitung die Vierte

Montag, Mai 21st, 2007

Bei „Geburtsvorbereitung die Dritte“ hatte ich ganz vergessen zu erzählen, dass wir auch den Kreißsaal angesehen haben, wobei man tatsächlich dazusagen muss: Da gibt der eine dem anderen nichts.

Irgendwie sehen die wahrscheinlich alle recht gleich aus. Ich nehme mal an, dass es eine Hand voll Kreißsaal-Ausstatter und Designer gibt, so dass die Auswahl für die Krankenhäuser recht gering ist.

Ansonsten haben wir heute nur weitere Hechel-Übungen, Massage-Übungen mit dem Igelball und Theorie über die Geburt gelernt/ besprochen. Denn bis heute war mir nicht klar, dass sich das Kind bei der Geburt, sobald der Kopf geboren ist, noch mal um 90 Grad drehen muss. Bzw. ich hatte mir bisher noch keine Gedanken darüber gemacht, aber tatsächlich ist es ganz logisch. Man muss sich einfach vorstellen, man würde von oben auf sein eigenes Becken sehen, dann ist es oval, also der Länge nach vom einen Hüftknochen zum anderen, würde man aber von unten in sein eigenes Becken sehen, dann wäre es zwar auch oval aber vom Steißbein bis zu den Schambein und somit genau um 90 Grad versetzt zum oberen Teil. Also ist es ganz logisch, dass sich das Kind unter der Geburt drehen muss, damit es mit den Schultern nicht hängen bleibt.

Geburt

09. Mai 2007: Geburtsvorbereitung die Dritte

Sonntag, Mai 13th, 2007

Wirklich spannender wird es nicht, also auf keinen Fall spektakulär! Eher informativ!

Doch das witzigste ist immer noch die Hebamme, denn zum Schluss eines jeden Kurses machen wir Entspannungsübungen, d.h. 10 Planschkühe liegen im legendären Jadesaal auf Stillkissen am Boden und atmen tief ein und mindestens genauso tief wieder aus. Und dann soll zwischendurch der Arm oder das Bein oder dies oder jenes sich ganz schwer anfühlen. Ist gar nicht so einfach, denn ich fühle mich eigentlich überall ganz schwer, denn seit Ende letzter Woche steht jetzt zu meinem Entsetzen auch noch eine 7 vor meiner Gewichtsangabe! Aber der Höhepunkt ist dann immer der, wenn die Hebamme sagt:: „Und jetzt atmet Ihr ganz tief ein und schickt den Atem durch Euer BÄUCHLEIN zu Euerm Kind!“. Ich bin mir ja nicht sicher, ob überhaupt noch jemand von uns wirklich ein Bäuchlein hat eher dicke Ranzen.

Zwischendurch muss ich wirklich aufpassen, dass ich nicht in schallendes Gelächter ausbreche, denn ich stelle mir dann vor, dass jemand nichtschwangerer oder total biederer zwischen uns sitzt und auch zwischen seinen Beinen rumsucht, wo eigentlich sein Beckenboden genau ist. Oder man sich über fleischige Schamlippen, die auch mal zwicken, stechen… unterhält. Aber hier das ganz normal und das ist auch gut so!

03. Mai 2007: Geburtsvorbereitung die Zweite

Sonntag, Mai 13th, 2007

Meinen zweiten Hechelkurs hab ich jetzt auch schon hinter mir. War im Gegensatz zum ersten schon etwas spannender. Denn beim ersten Mal haben wir wirklich über die Schwangerschaft im allgemeinen gesprochen, aber diesmal ging’s dann schon mal zu Sache. Da sitzen dann 10 dicke Weiber je auf einem Gymnastikball und bilden sich ein, jetzt eine Wehe zu haben. Die Hebamme sagt dann immer: „Und auch diese Wehe lassen wir nun zu! Wir wissen, dass sie nur 1 ½ Minuten dauern wird und unser Körper uns dann eine Pause gibt zum Kraftschöpfen, um uns zu erholen und auf die nächste Wehe vorzubereiten!“. Und dann hecheln eben 10 Dicke 1 ½ Minuten wild durch die Gegend, kaum einer kommt sich komisch vor, es dient schließlich einen „guten Zweck“ und macht ja irgendwie auch Sinn.

30. April 2007: Infoabend in der Geburtsklinik

Sonntag, Mai 13th, 2007

Am Montag waren Olli und ich auch auf dem Infoabend in der Geburtsklinik. War schon auch irgendwie komisch, denn es waren (glaube ich) 6 Pärchen. Von den 6 Pärchen, waren 5 Frauen solche Tonnen wie ich, nur eine war wohl noch ganz am Anfang ihrer Schwangerschaft und kam sich ganz offensichtlich ziemlich doof vor, mit 5 so Dicken sich die Klinik anzusehen. Man hat ihr richtig ansehen können, dass sie sich eigentlich total fehl am Platz gefühlt hat, schließlich war sie die einzige, die noch normale Hose getragen hat und noch nicht einmal ein Bauchansatz war zu sehen. Oder die Macht der dicken Bäuche hat ihr Angst gemacht – ich weiß es nicht!

Auf jeden Fall war es irgendwie schon spannend, wen es interessiert, kann sich ja mal die Seite ansehen. Da ist zum Beispiel auch ein Bild mit der Wanne für die Wassergeburt usw. drauf: http://www.paracelsuskliniken.de/

Wobei ich jetzt zugeben muss, dass ich allmählich doch ein wenig Bammel bekomme. Ich weiß, dass ich im besten Fall noch 8 oder 9 Wochen habe und dann gibt’s kein Zurück mehr! Das ist nicht wie eine Prüfung, zu der man halt einfach nicht hingeht oder sie verschiebt, da muss ich jetzt durch.