Archive for the ‘Anton’ Category

Happy birthday, Anton

Montag, November 16th, 2015

Kuchen

Es heisst ja immer, mit Kindern vergeht die Zeit so schnell. Und ich kann das nur bestätigen: Erst haben sie als Säugling die Koliken, dann krabbeln sie, dann ziehen sie sich überall hoch und schwupps laufen sie und es ist ein Jahr oder etwas mehr herum. Und mittlerweile redet Anton soviel, dass uns schon die Ohren bluten. Es ist zwar „Antonisch“, aber wir verstehen zum größten Teil, was er will, meint oder erzählt. Er beantwortet einem Fragen, er stellt mit 2-Wort-Säzten seine Fragen… Er ist einfach schon ein ganz großer Junge und noch dazu jetzt 2 Jahre als.

Wir haben zusammen mit seinem Kumpel Niklas eine große Party gefeiert, da beide am 15.11. Geburtstag haben, hat sich das ja angeboten. Und um genug Platz für unsere rund 30 Gäste zu haben, durften wir freundlicherweise bei uns in der Krippe den Gruppenraum nutzen, da keiner von uns ein Wohnzimmer für soviele Leute hat. Wie es aber der liebe Gott will, ist uns Anton einen Tag vor der Party wieder einmal eingeknickt. Er hat genau wie Mia eine große Tendenz zur spastischen Bronchitis, d.h. er bekommt einen Schnupfen und durch das nach hinten laufende Sekret, machen irgendwann die Lungenbläschen zu und er fängt ähnlich wie bei einem Asthmaanfall an zu keuchen. Er kann dann wunderbar einantmen, aber Ausatmen ist eher ein Herauspressen der Luft. Mit viel Inhalieren und leider auch Asthmamittel und Kortison bekommen wir das immer innerhalb von 2-3 Tagen in den Griff, aber die Zeit hatten wir nicht, sondern nur einen Tag. Und da haben wir ihn so unglaublich gepfegt und gehegt, dass er tatsächlich nach einem Tag wieder fit war, so dass die Feier steigen konnte.

Mias Geschenk Jetzt schon 2Geschenke auspacken

Partyessen

Das leidige Thema „Kinderbetreuung“

Samstag, Mai 9th, 2015

Frechdachs kommt in die Krippe

Kinderbetreuung in München. Ich denke, darüber kann ich ein Buch schreiben…aber keine Sorge, das tue ich nicht, zumal es gefühlt, auch schon besser geworden ist über die letzten Jahre. Bei Mia habe ich blauäugig nach einem Krippenplatz geschaut, als sie etwa ein halbes Jahr alt war, in der Annahme, dass eine Vorlaufzeit von etwa 6-9 Monaten ausreichend wäre. In den Krippen der öffentlichen Träger wurde ich belächelt und man teilte mir mit, ich hätte mich bereits in der 12. Schwangerschaftswoche anmelden müssen. Naja, trotzdem haben wir letztendlich in einer privaten Krippe einen Platz ergattert und das auch zu einem humanen Preis. Bei Anton waren wir dann schon schlauer und haben bereits in der Schwangerschaft einen Platz in der gleichen Einrichtung, in der auch Mia in den Hort geht, angemeldet und bekommen. Dennoch gibt es seit diesem Jahr auch den Kita-Finder der Stadt, d.h. man kann sich online bei bis zu 7 seiner Favoriten-Kitas anmelden, die durch öffentliche Träger getragen werden und somit die günstigsten Krippen, Kindergärten, Horte sind. Noch bei Mia bin ich von Oktober bis März von Pontius zu Pilatus gelaufen und habe sie in 12 Kindergärten angemeldet. Das Procedere war vor 7 Jahren für Krippen das selbe. Alles schön und gut: Mia im Hort, Anton in der Krippe…beide Kinder an einem Ort, super zum Abholen, wenn ich wieder arbeiten gehe. ABER: Bereits am Anfang des Jahres ist das Konto leer. Drum haben wir uns trotz unseres privaten Platzes entschieden, mal bei den öffentlichen Einrichtungen anzumelden. Aus dem Bekanntenkreis, wo ein paar Erzieher und Kinderpfleger sind, kamen unterschiedliche Meinungen. Die einen meinten, wir hätten super Chancen auf einen Platz, weil Anton schon läuft und an sich selbständig isst und trinkt und so eine angenehme Eingewöhnung wäre zwischen vielen ganz kleinen, die im Extremfall erst 9 Monate alt sind. Die anderen meinten, ihn will keiner, da er ja dann schon fast 2 Jahre alt ist und ggfs. im Herbst drauf schon als Nachrücker (weil er 2 Wochen nach dem Stichtag geboren ist) in den Kindergarten kann, vorausgesetzt natürlich wir würden einen Platz bekommen. Und solche Kinder gewöhnt man nicht gerne ein, da sie ja dann nach einem Jahr wieder weg sind. Nichts desto trotz haben wir Anfang April einen Anruf erhalten, dass wir ab Mai einen Platz haben. Das war viel, viel Glück und ein wenig Vitamin B. Das schöne ist, dass er in die Gruppe kommt, in die bis September noch die kleine Schwester von Mias bester Freundin geht, sie kommt danach in den Kindergarten, weil sie bereits 3 ist. Und in einer anderen Gruppe arbeitet eine meiner Ballett-Kolleginnen, der wir vermutlich den Platz zu verdanken haben, denn sie hat der Krippenleitung Anton immer wieder ins Gedächtnis gerufen. Na, und so ist Anton jetzt seit einer Woche hochoffiziell ein Krippenkind. Die erste Woche war sehr ereignisreich.

Resümee Krippe:

MONTAG: easy piesy

DIENSTAG: Anton wurde im Garten gleich von einem Jungen aus einer anderen Gruppe zu Boden gerissen. Der hat dann ordentlich eins auf den Deckel bekommen und später wurde der Junge vom schwarzen Hasen gebissen (die haben 2 Hasen im Garten), weil er die Finger in den Käfig gesteckt hat. Wer mein Baby unhaut, bekommt Rache……der Hase ist auf meiner Seite

MITTWOCH: Alles noch ok für Anton, dafür bei mir nicht. Ich leide… hab im großen Morgenkreis (mittwochs treffen sich alle Gruppen im Gang) angefangen zu heulen. Das ist vielleicht kacke, wenn einen 40 Augenpaare anstarren , davon etwa 36 unter 4 Jahren. Aber es war so emotional. Viele von den ganz Kleinen haben geweint, weil sie lastminute von den Eltern abgegeben wurden und die Verabschiedung zu kurz kam. Aber als sie dann mit der Gitarre die ersten Töne gespielt haben und es auf einmal mucksmäuschenstill war, ist bei mir ein Knoten geplatzt und die Tränen liefen. Süß war auch das Missverständnis, da die gitarrespielende Erzieherin dachte, ich wäre hochmusikalisch und sie hätte so schlecht gespielt.

DONNERSTAG: erst Trennung und viele Tränen. Lag aber vermutlich weniger an der Trennung als an einem vermeintlichen Schupser von einem anderen Kind. Es sah wohl so aus, als wären die zwei irgendwie zusammengestoßen und dann war alles zu spät und er hat nur noch geheult. Das andere Kind hat auch immer wiederbeteuert, sie wären nicht zusammengestoßen, doch zu Hause hab ich gesehen, warum er so geweint hat: Er hat einen blauen großen Zeh, da ist ihm vermutlich irgendwas saudoof draufgefallen und das andere Kind stand einfach zufällig in seiner Nähe. Wahrscheinlich hätte ich den blauen Zeh auch gar nicht entdeckt, wenn wir nicht an dem Tag Sandalen kaufen gehen hätten wollen, und Anton immer das Weinen angefangen, wenn ich mit dem Daumen auf die Schuhspitze gedrückt habe, um zu testen, wieviel Platz die Zehen noch haben.

FREITAG: Wir haben den ersten Krippenschnupfen, zu wenig geschlafen, einen blauen Zeh…. rundum ist der Tag doof und entsprechend war auch der Trennungsschmerz heute…viele, viele Tränen

 

Dann lassen wir uns überraschen, wie die nächste Woche wird. Es wird spannend bleiben!

Frechdachs

Frechdachs

Er LÄÄÄÄÄÄUUUUUFT

Sonntag, März 1st, 2015

Endlich, wir haben schon so sehnsüchtig gewartet. Ich weiss, es ist mit knapp 16 Monaten kein Spätzünder, aber unsere grosse Mia ist mit ziemlich genau einem Jahr aufgestanden und gelaufen. Und dann darf man auch die Gewichtsklasse nicht unter den Tisch fallen lassen. Mia war immer ein Fliegengewicht (ist auch jetzt nicht mehr) und Anton ist groß und dadurch schwer, obwohl er nichts auf den Rippen hat. Aber er ist einfach ein langer Kerl mit großem Kopf.

Dazu kommt noch meine neuste Krankheitsgeschichte: Seit etwa November 2014 schläft mein linker Arm einfach so ein. Ich kann keine bestimmte Position festlegen, in der es immer passieren würde, nein, es ist mal so, mal so. Damit schließt sich natürlich aus, dass ich Anton mit links furch die Welt schleppe.
Anfang Februar habe ich mich dann doch mal zum Arzt bequemt, ist ja schliesslich auch nicht so einfach, mit einem Kleinstkind im Gepäck. Bei meinen Leiden hat mich die Neurologin gleich zum MRT geschickt. Und siehe da: ein zweifacher Bandscheibenvorfall mit eingeklemmten Nerv und einer großen rheumatischen Entzündung. Hey, hey, hey… ich lasse doch nichts aus. Zwischenzeitlich ist jetzt auch mein linker Zeigerfinger taub und seitdem ich weiss, was ich habe, habe ich durchgehend Nackenschmerzen. Ich hab zwar zuvor schon viel Kopf- und Nackenschmerzen gehabt, aber mit dem Wissen, spielt einem der Körper einen ganzen schönen Streich. Meinen Orthopäden-Termin habe ich noch, ich kann dann berichten wie es weitergeht 🙁

Um so glücklicher bin ich, dass unser kleiner Mann am 17. Januar endlich seine ersten Schritte gemacht hat und dieses Wochenende endlich mehr läuft als krabbelt. Was er allerdings immer noch gerne tut: Er geht auf den Knien. Scheinbar vergisst er, dass er noch eine „Etage“ höher auf die Füsse muss. Aber dennoch läuft er mehr als krabbeln und dieses Knielaufen (abends hat er immer knallerote Knie).

Ich bin jetzt einfach zuversichtlich, dass ich die 12 Kilo nicht mehr soviel rumschleppen muss und freue mich auf den Frühling, wo er dann bei einem Sturz nicht gleich im nassen, dreckigen Schnee oder in der Mega-Matsche liegt.

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Wieder mal einen Paten gesucht und gefunden

Montag, März 3rd, 2014

Wir sind alle ohne Konfession, d.h. ich bin mit 19 aus der Kirche ausgetreten und Olli wurde niemals getauft. Somit haben wir auch Mia nie getauft, dennoch wollten wir, dass sie einen Paten hat, einen erwachsenen Ansprechpartner ausserhalb der Familie. Mia liebt ihren Patenonkel über alles, er ist beinahe heilig 🙂 Sie sieht ihn nicht oft, da er in Barcelona lebt, aber wenn sie ihn sieht, dann ist sie Feuer und Flamme. Und das ist ganz toll und wunderschön so.

Und genau so jemanden haben wir auch für Anton gesucht und gefunden. Und zwar ist das „Bime“ (ungewöhnlicher Name, weil Mia ihn lange nicht richtig aussprechen konnte, und da wurde aus der „Bine“ eben eine „Bime“), sie war Mias erste und geliebteste Erzieherin in der Kinderkrippe. Sie ist nun Antons Patentante und wir sind uns sicher, dass sie von Anton genauso vergöttert werden wird, wie Andrey von Mia.

Die ersten Fotos versprechen so einiges:

Bime1  Bime2  Bime3