Archive for the ‘Renovierung und Umzug’ Category

3 Wochen Urlaub: Die dritte Woche vom 08.08. – 16.08.2009

Sonntag, August 16th, 2009

Und schon ist die letzte Woche rum.Wir hatten uns viel vorgenommen und doch nicht alles geschafft. Unsere Hauptaktion diese Woche war unser Boden im Gang. Mit unserm Einzug hatten wir hier einen Laminatboden in Fliesenoptik verlegt, weil es einfach im Winter wärmer ist als echte Fliesen. Leider hat sich das zu unserm Nachteil herausgestellt, weil unsere Katze Minou eine Protestpinklerin ist und immer wieder in eine Ecke gemacht hat. Und nachdem das dann doch irgendwann das Pipi mal eine Ritze finde, hat man den Geruch dauern um sich herum. Also war klar: Der Boden muss raus! Und was rein? Doch echte Fliesen! Und das haben wir auch gemacht. Ist gar nicht so einfach, wenn Mia immer um einen herumschwänzelt und eifrig mithelfen will. Aber die Tag ist vollbracht und sieht gut aus.

Tag 15: Heute waren wir bei Carmen und Nik zum Grillen.

Tag 16: Wir waren mit Anna auf dem Olympiafest. Mia durfte bei Anna sogar im Beiwagen mitfahren und die zwei waten zusammen Karussellfahren (Papa ist zur Sicherheit hinten mitgefahren):
Tag 16 Tag 16

Tag 17: Vorbereitungen zum Gangfliesen. Mia hat kräftig mitgeholfen:
Tag 17 Tag 17

Tag 18: Die Fliesen liegen, allerdings ist uns ein kleiner Fehler unterlaufen:
Tag 18 Tag 18

Tag 19:  Heute mussten wir einfach mal raus. Nach soviel renovieren und Dreck kam uns der Spielplatz mehr als gelegen:
Tag 19

Tag 20: Heute haben wir Oma besucht und Mia hat sie mit ihrem Purzelbaum-Künsten total in den Bann gezogen:
Tag 20

Tag 21: Die Renovierungsarbeiten sind abgeschlossen und der alte Krempel muss weg, deswegen waren wir auf dem Sperrmüll. Während Papa das Auto ausgeladen hat, haben Mia und Mama gewartet. In der der Zeit haben wir den Satz „Papa ist der Beste!“ geübt. Als Papa fertig war, hab ich sie aufgefordet, Papa ihren Satz zu sagen, aber da kam dann „Papa ist gut!“. Sollte uns das jetzt zu denken geben?

Tag 22: Grillen, Plantschen und andere nassspritzen mit und bei Lisa:
Tag 22

Tag 23: Wir haben den heutigen Tag im Garten schön ausklingen lassen, ab morgen geht der Ernst des Lebens wieder los.

17. Mai 2007 (Christi Himmelfahrt) bis 20. Mai 2007: Die Küche nimmt Formen an

Montag, Mai 21st, 2007

17. Mai 2007: Olli und ich fliesen den Küchenboden inklusive dem Rand, so dass er morgen verfugt werden kann. Wir haben ja eine Mischung aus weißen und orangenen Fliesen ausgewählt und uns im Vorfeld schon mit einer Skizze überlegt, wie sie gelegt werden, damit die wenigen orangenen Fliesen aussehen, als würden sie willkürlich dazwischen liegen und kein Muster entsteht.

18. Mai 2007: Meine Mama und Peter verfugen den Boden und Randteile, streichen noch einmal und weil Peter und sein Perfektionismus 🙂 es nicht aushalten, dass die Heizung nicht mehr die schönste ist, wird die auch gleich noch gereinigt und gestrichen. Olli besorgt unsere neue Küche bei dem Schwedischen Möbelhaus für Nicht-Großverdiener und bekommt tatsächlich alle Einzelteile (obwohl bei der Abfrage der Einzelteil im Internet am Vorabend angeblich einige Teile nicht vorhanden sind), doch die nette Verkäuferin weist ihn darauf hin, dass man in die Küchenplatte für die Herdplatten kein Loch schneiden könnte, da dann die Platte (die aus Edelstahl ist) blau anlaufen würde. Wenn’s doch einfach geht, warum dann nicht doch kompliziert?!?! Doch Peter räumt die Bedenken aus, weil er meint, dass würde nur dann passieren, wenn man das Loch mit einer Flex schneiden würde, da die extrem heiß wird, doch mit einer Metallschwere (so was wie ein gaaaaaaaaaanz toller Dosenöffner) dürfte es kein Problem sein. Ich grundiere abends noch Teile der Küchenwand, da dort morgen anstatt eines Fliesenspiegels an der Wand Latexfarbe hin soll.

19. Mai 2007: Ich streiche die Latexfarbe an die Wand und es sieht wirklich toll aus. Olli schneidet vormittags erfolgreich mit Peter das Loch für die Herdplatten in die Arbeitsplatte und schraubt sonst an den Hängeschränken und Unterschränken. Abends hängen dann die Hängeschränke auch schon, so dass sie morgen eventuell schon befüllt werden können.

20. Mai 2007: Meine Mama und ich räumen unsere alte Küche innerhalb von 3 Stunden komplett aus. Ähnlich wie fürs Campen lasse ich vom Besteck und den Tellern jeweils immer 2 Sachen noch uneingepackt, damit wir die nächsten Tage hier noch halbwegs vernünftig essen können. Auch ein Topf und eine Pfanne müssen noch nicht in den Karton. Aber ab heute wird erst mal nur aus Flaschen getrunken, denn Gläser und Tassen sind vollständig eingepackt. Und solange noch kein Kind das sieht, dass wir ganz unanständig aus der Flasche trinken, ist das schon o.k. 🙂

Während wir einpacken, hat sich Olli schon an die Wasserinstallationen gewagt, aber wenn’s doch einfach geht, warum dann nicht doch kompliziert?!?! Denn gerade geht nur das Warmwasser, das Kaltwasser will nicht so recht.

Und soweit es möglich ist, räumen wir die mit Küchenutensilien gefüllten Kartons in der neuen Küche auch schon wieder aus.

Trotz alle dem: Es wird, auch die Küche und sobald sie fertig ist, gibt’s dann wieder schockierende Vorher-Nachher-Bilder!

17. Mai 2007: Mit meinen Kräften am Ende – Zusammenbruch

Montag, Mai 21st, 2007

Unsere Renovierungs- und Umzugsarbeiten gehen mir ziemlich an die Nieren. Es macht mich wahnsinnig, dass ich nicht so helfen und mitarbeiten kann wie ich eigentlich möchte. Mir fehlt fast immer die Kraft oder der Bauch ist im Weg. Noch nicht einmal eine einfache Steckdose kann ich in die Wand schrauben, weil es einfach nicht mehr geht. Und weil ich weiß, dass es ja mal ging, bringt mich das zum Toben. Am Boden sitzen (und dann alleine wieder zum Stehen kommen), Schleppen und Tragen geht auch nicht mehr, da ich eigentlich nichts tragen soll, was schwerer als 5 kg ist, und trotzdem ist es irgendwie ziemlich kompliziert einen Karton vor sich herzutragen, der nur 4,9 kg wiegt, wenn da so ein Bauch im Weg ist. Zumal sich der Bauch auch noch mit Tritten und Hieben beschwert, wenn man zu oft etwas dagegen drückt. Und dann das größte aller Übel: Ich passe noch nicht einmal mehr in meine Arbeiter-Latzhosen, denn auch die sind jetzt zu eng.

Und die Wohnung will und will nicht fertig werden. Mein Lieblings-Slogan ist mittlerweile: ‚Wenn’s doch einfach geht, warum dann nicht kompliziert bzw. mit Stolperfallen machen.’ Mir scheint es so als würde einfach nichts auf Anhieb funktionieren: Erst ist die Toilette undicht, dann das Waschbecken, der alte PVC-Boden in der Küche lässt sich nur mühevoller als mühevoll lösen … Es kann einfach nichts mal einfach so komplett reibungslos funktionieren. Warum auch?!?!

Zwischendurch kommen mir immer wieder gewaltige Zweifel, ob wir wirklich zum 31.05.07 aus der alten Wohnung draußen sind und diese dann auch noch im renovierten Zustand fristgemäß verlassen und nicht doch auf einer Baustelle einziehen. Keine Ahnung! Ich weiß, dass wir unsere Familien fest hinter uns haben und sie uns auch mit all ihren Kräften unterstützen! Ich versuche in der alten und in der neuen Wohnung alle leichten Tätigkeiten an mich zu reißen, damit ich mir nicht zu sehr wie ein jammernder Klotz vorkomme. Olli macht so viel, er schleppt, installiert, schraubt, bohrt… und jammert nicht sondern freut sich, dass er noch gar keine Rückenschmerzen hat. Sowohl er als auch meine Mama sagen, dass das alles kein Problem ist und dass es nur darum geht, dass die Wohnung für Mia schön ist und sie dort glücklich mit glücklichen Eltern aufwachsen kann. Was soll man da denn noch zu sagen?

12. Mai 2007: Unser Bad ist fertig

Montag, Mai 14th, 2007

Das Bad wie es einmal war

Das Bad wie es jetzt ist

17. April 2007: Das Kinderzimmer ist schon fertig!

Sonntag, Mai 13th, 2007

Mias Kinderzimmer

Januar 2007: Schnippsie bekommt ein Eigenheim

Donnerstag, Mai 3rd, 2007

Seit Juni letzten Jahres beschäftigen wir uns immer intensiver damit, ob es ein zu gewagter Schritt wäre, wenn wir uns für eine Eigentumswohnung entscheiden, d.h. kaufen und selbstverständlich auch darin wohnen. Sporadisch haben wir immer mal wieder im Internet aber auch in den Stadtteil-Zeitungen (die ich liebevoll auch gerne Wischi-Waschi-Blätter nenne) geschaut, was der Markt so hergibt.

Um genau zu sein, gibt der Markt eine Menge her! Die Preise sind nach oben hin offen, also ein 2-Zimmer-Penthouse mit 56 m2 für schlappe 300.000 Euro ist kein Problem. So eine Wohnung ist aber sicherlich eher Prestige als nützlich, wenn man eine Familie plant.

Schon im Sommer haben wir uns ein paar Wohnungen angesehen, eine wirklich schöne war sogar dabei, aber der Preis überstieg ein wenig unsere Vorstellungen.

Doch jetzt haben wir noch mal richtig Gas gegeben. Wir wollten Nägel mit Köpfen machen! Wir haben erst mal unsern genauen finanziellen Rahmen genausten abgesteckt, uns wurde von Fördergeldern erzählt und dem sind wir auch erst mal richtig nachgegangen (als junge Familie, beide unter 40 Jahre, nicht länger als 5 Jahre verheiratet und mit Kind [da zählen auch die Kinder, die noch im „Produktionsprozess“ stecken] hat man die besten Chancen) und dann natürlich die passenden Kaufwohnungen. Wir haben uns die unterschiedlichsten angesehen: große, kleine, renovierungsbedürftige, in ganzen Wohnblöcken aber auch nur in kleineren Häusern.

Mir war einfach das wichtigste, dass sie genau das Gegenteil von unserer jetzigen Mietwohnung ist. Ich wollte keinen Schimmel mehr an den Decken und Wänden im Schlaf- und Wohnzimmer (Woran wir ja angeblich selbst schuld sind, weil wir nicht 3mal täglich lüften – wie auch immer man das als Berufstätige anstellen soll). Ich wollte keinen selbsternannten Pseudo-Hausmeister, der erst um 16:00 Uhr das arbeiten anfängt und um 19:00 Uhr aufhört, nur am jammern ist und in Wirklichkeit der alkoholkranke Sohn des Hausbesitzers ist. Ich wollte ein Haus mit einer ordentlichen Isolierung, damit wir uns nicht zu Tode heizen und die Bude trotzdem immer zu kalt ist.

Und ich wollte unbedingt in der Gegend bleiben. Irgendwie ist es hier ländlich, grün, die Infrastruktur (Einkaufen und Co.) lassen zwar zu Wünschen übrig, aber dafür ist ein Wald um die Ecke und sogar ein paar Felder. Und das wichtigste: So schön große Zimmer sein mögen, sie haben dennoch nur 4 Wände, an die man Möbel stellen kann (von denen man im schlimmsten Fall an nur zwei was stellen kann, weil die anderen zwei Außenwände sind und schimmeln, wenn ein Schrank dran steht oder auch nur ein Bild dran hängt), brauche ich kein 20m2-Schlafzimmer mehr.

Und im Januar 2007 hab ich dann entschlossen, dass wir die richtige Wohnung gefunden haben. Mit ICH meine ich, dass ich von Anfang an wusste, dass es die Richtige ist, wohingegen Olli etwas unsicher war. Aber so protzig und angeberisch es jetzt klingen mag, ich wusste, dort würde ich gerne und guten Gewissens mein Kind aufwachsen sehen, denn hier stehen Villen, 1km weiter steht ein Schloss, viel Grün und eine schnuckelige 77m2-Wohnung mit 3 Zimmern in Obermenzing mit Balkon und kleinem Gartenanteil, allerdings noch sehr renovierungsbedürftig.

Das was für mich tatsächlich das einzige Manko an der Wohnung, vor allem mit dem Hintergedanken des Schwanger-Seins und der vielen Arbeit, die da noch rein gesteckt gehört. So gesehen gibt es keinen Raum, der nicht renoviert gehört: Kinderzimmer/ Arbeitszimmer und Schlafzimmer sind mit einem alten grauen Teppich (anno 19… – weit ab von Gut und Böse) ausgestattet und total zugequalmt, Küche und Bad wären vom Fliesen-Design her wahrscheinlich bald wieder im Kommen (doch grüne Ornamente auf den Fliesen und eine Eichenküche aus dem Jahre 1978 sind einfach nicht unser Geschmack) und Wohnzimmer hat der Parkettboden schon lang keine Pflege mehr erhalten.

Bevor wir den Reservierungsvertrag unterschrieben haben, holten wir uns auch noch den elterlichen Rat ein bzw. den großelterlichen (aus Schnippsies Sicht). Denn es ist trotz alledem eine Megaentscheidung und irgendwie wollte ich die nicht mit Olli alleine treffen. Nicht dass es so aussieht, als würden wir nur noch jemanden haben wollen, dem wir irgendeine Schuld in die Schuhe schieben können, wenn das Projekt Eigentumswohnung in die Hose gehen sollte. Nein, einfach nur noch eine fast unabhängige Meinung.

Und die Wohnung hat den elterlichen Test bestanden und dann ging der Ernst los!

03.01.07: Erstbesichtigung

10.01.07: Zweitbesichtigung mit elterlicher Unterstürzung und Ausmessen der gesamten Wohnung

25.01.07: Vorsprechen beim Referat für Stadtplanung und Bauordnung bzgl. Fördergelder

26.01.07: Reservierungsvertrag mit Deadline 28.02.07 unterschrieben

01.02.07: Persönliche Abgabe aller Unterlagen zur Beantragung der Fördergelder durch Olli

08.02.07: Beantragung eines Kredits bei der Bank

12.02.07: Zusage zum Bankkredit

15.02.07: Vorläufige Zusage der Fördergelder

21.02.07: Kündigung unserer Mietwohnung zum 31.05.07

27.02.07: Notartermin mit Kaufvertrag

-> Schnippsie bekommt ein ganz schönes, eigenes Kinderzimmer!