Archive for the ‘Sonstiges’ Category

In ganz eigener Sache

Dienstag, März 3rd, 2015

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Mia geht in den Hort, Anton bald in die Kita… und ich? Ich habe in weiser Voraussicht 2 Jahre Elternzeit beantragt. D.h. Ich würde nach der Krippeneingewöhnung noch knapp ein halbes Jahr zu Hause sitzen, was natürlich vollkommener Quatsch ist. Sicher mag die ein oder andere Mama das toll finden, aber mein Ding ist das nicht. Jetzt ist nur die Frage, was tun. Will mich eigentlich meine alte Firma noch? Will ich da noch hin? Ich würde mal sagen, wir sind etwas unschön auseinander gegangen, als der Mutterschutz anstand. Der Fairness halber habe ich meiner Abteilungsleiterin gesagt, dass ich mit 2 Kindern es nach dem Mutterschutz nicht mehr schaffen werde, dass ich 30 Stunden arbeite. Zusammen mit meiner chronischen Erkrankung, die mir an einigen Tage sehr zusetzte, war es manchmal schon mit Mia ein Balance-Akt. Ich habe angedacht, dass ich voraussichtlich 20 eventuell 25 Stunden arbeiten werde. In diesem Gespräch wurde mich dann ziemlich deutlich gesagt, dass man mich dann in der Abteilung nicht mehr brauchen kann. Alles schön und gut, dachte ich, als ich im September 2013 in Mutterschutz ging. Als ich dann aber im Frühjahr erfahren habe, dass meine Stelle (allerdings unter einem anderen Titel und einem etwas abgeänderten Arbeitsfeld) sehr wohl neu besetzt wird, dachte ich mir noch nichts. Der Knaller kam dann aber: Die neue Kollegin arbeitet 25 Stunden! Und der Oberknaller ist auch noch, dass es jemand ist, den ich kenne. ICH FÜHLE MICH ALSO ZIEMLICH VERARSCHT.
Naja, ändern kann ich es nicht, schliesslich muss mir die Firma ja wieder einen gleichwertigen Job geben. Aber was ist ein gleichwertiger Job… Ansichtssache. Dann stand das letzte Weihnachtsfest vor der Türe und auch die entsprechende Weihnachtsfeier. Immer wurden die Kolleginnen eingeladen, die im Mutterschutz waren. Aber ich als „abteilungslose“ Mitarbeiterin, die 5 Jahre dort gearbeitet hat, wurde schlichtweg vergessen.
Tatsächlich stehe ich hinter der Firma, aber das trübt das Vertrauensverhältnis ziemlich, zumal alles an sich sehr familiär ist oder vielleicht doch war, wir sind schliesslich nur 70 Mitarbeiter.
Und bei den Gefühlen, die mir da durch den Kopf und Bauch gehen, überlege ich schon: Wollen die mich noch?
Und um dieses gräßliche Gefühl loszuwerden, habe ich mich erstmal in mein Hobby gestürzt: Ich nähe alles mögliche für mrin Leben gern. Mia hat noch nie ein gekauftes Faschingskostüme besessen. Ihre Dirndl sind aus meiner „Handarbeitswerkstatt“ und so vieles mehr. Ich mache Kuscheltiere, Schnullerketten… eigentlich ist für jeden etwas dabei. Und nun produziere ich, wenn Anton Mittagsschlaf macht und beinahe jeden Abend, damit mein Sortiment größer, vielfältiger wird. Demnächst darf ich auch ausstellen, aber davon erzähle ich dann in einem neuen Blogeintrag (will es ja spannend halten).
Auf jeden Fall darf meine bisherige Firma erstmal auf mich warten. Gefühlt würde ich auch sagen: Grad brauchen sie mich nicht und ich sie auch nicht.
Und so ist seit vergangener Woche mein Online-Schop online und ich hoffe auf viele Bestellungen, aber auch Ideen oder auch Zuspruch 🙂
Hier findet ihr mich: www.MamaMiaMa.de

 

Und zu guter Letzt muss ich einfach eine andere Bloggerin zetieren:

Das Beste für alle….nur nicht für die Karriere!

Ich will das Beste für mein Kind: tolle KiTa, perfekt verlaufende Eingewöhnung, noch ein wenig Familienzeit, zufrieden, vor allem gesund!

Ich will das Beste für uns Eltern: einen Alltag ohne Dauerstress und schlechtes Gewissen, ein Leben, dass nicht gerade finanziell am Limit läuft

Ich will das Beste auf der Arbeit: mich in die Projekte einbringen, die mir wichtig sind und gute, qualitativ hochwertige Arbeit abliefern.

 

Hallo Ringelröteln!!!!

Dienstag, Juni 11th, 2013

Gerade frisch im 5. Monat angekommen, gehen bei uns im Kindergarten die Ringelröteln um. Ich selber hab das wohl mit etwas zuviel Gelassenheit gesehen, denn so einihe um mich herum sind in schiere Pamik ausgebrochen. Ich weiss, dass die Ringelröteln für mich mehr als kritisch wären. Würde ich sie bekommen, will ich mir gar nicht ausmalen, was alles sein kann: Todgeburt, Behinderungen….

Tatsächlich ist es so, dass Mia sie bisher nicht hatte und ich lt. Bluttest auch nicht. Hätte ich sie selber in meiner Kindheit einmal gehabt, was lt. meinem Arzt über 90% aller Frauen ist, dann bin ich immun. Naja, ich gehöre nun zu diesen dämlichen 10%, die sie noch nicht hatten. Mia und ich sind jetzt sozusagen im BKK-Urlaub, damit sie sich nicht doch noch im Kindergarten ansteckt und es mir dann „weitergibt“. Leider kann die Anstreckungsdauer bei ausgebrochenen Fällen bis zu 14 Zagen betragen. Der letzte Fall war letzten Dienstag, heute ist Dienstag und etwas mehr Sicherheut habe ich dann kommenden Dienstag.

Also, machen wir uns schöne Mädelstage, um den Bruder zu schützen.

Nachmittagsbetreuung ist gesichert

Samstag, Mai 11th, 2013

Das Glück ist doch auf unserer Seite!

Da unsere Schule nur eine Mittagsbetreuung anbietet und keinen Hort, habe ich Mia da zwar angemeldet, aber glücklich wäre ich mit einer Zusage trotzdem nicht wirklich. In der Mittagsbetreuung werden nicht wirklich die Hausaufgaben gemacht. Die Kinder halten sich nach dem Unterricht noch in den Klassenzimmern auf. Wenn man zum Spielne rausgeht, dann auf den Schulhof. Und dann die Ferien: In den Ferien ist komplett geschlossen, d.h. wir müssen 12 Wochen bayerische Schulferien überbrücken. Das würde zwar im ersten jahr gehen, da ich wegen Sternchen zu Hause bleibe. Aber dann? Dann müssen Olli und ich unsere Urlaubstage komplett auf die Feriem legen, was aber auch bedeuten würde, wir könnten keinen gemeinsamen Urlaub mehr machen.

Schon um Weihnachten herum hatte ich Mia in einem privaten Hort angemeldet, der zwar um einiges teurer ist, aber mir voll zusagt. Hier sind auch eine Krippe und ein Kindergarten. Es gibt unglaublich viel Platz, einen tollen Garten mit Hühnern… Und die Kinder werden von der 1. bis zur 4. Klasse täglich abgeholt. Es gibt nur 32 Schliesstage, was gigantisch ist. Es ist ein rundum toller Montessori-Hort. Auf das „Projekt“ hatte ich Olli angesetzt. Regelmäßig hat er da angerufen und sich nach der Warteliste erkundigt. Und schwupp, wir haben Ende April den letzten oder vorletzten Platz bekommen. Und Sternchen ist auch schon in der Krippe angemeldet.

Das beinahe schon absurde daran ist, dass wir von der Mittagsbetreuung, wo es angelblich auch sehr schlecht mit Plätzen aussah, 10 Tage später auch eine Zusage erhalten haben. Dennoch haben wir uns für den Hort entschieden. Ich bin soooooooo glücklich!!!!

Östliches Mittelmeer, wir waren da!!!!

Freitag, Mai 20th, 2011

Solang man ein Kind im noch nicht schulfähigen Alter hat, muss man das mit dem Urlaub einfach gnadenlos ausnutzen. Jedes Jahr überlegen wir uns einen kleinen, feinen Urlaub, der für uns alle schön ist. Da keiner von uns der Cluburlaub- oder reiner Strandurlaub- noch Städtreise-Fan, ist, muss eine schöne Mischung aus allem sein. Ich persönlich bin ja der total überzeugte Kreuzfahrer. Für mich ist das der entspannenste Urlaub überhaupt: kein Kochen, kein Bett machen, jeden Tag woanders, man kann von Bord gehen, man muss aber nicht und nachts wird man von den Wellen wie ein Baby in den Schlaf geschaukelt. Sicher, das Schaukeln muss man mögen und vertragen! Um die Weihnachtszeit habe ich immer zu Olli gesagt: „Wenn Mia mal keinen Mittagsschlaf macht, dann machen wir eine Kreuzfahrt!“, erst war er etwas entsetzt und meinte, sie müsse dann aber den ganzen Tag mit Schwimmweste rumlaufen. Gut, dass ich ihn davon abbringen konnte, und wir im Mai eine wunderschöne Kreuzfahrt durch das östliche Mittelmeer gemacht haben.

Hier ein paar Bilder von Venedig (wo wir gestartet sind und schon einen Tag zuvor waren),  Ancona (was an sich nichts besonderes war, wir aber zum Shoppen genutzt haben), Korfu (mit einer wunderschönen Festung), Santorin (hier waren wir Eselreiten, was trotz Schürfwunden extrem lustig war, Athen (eine unglaublich dreckige Stadt, die mich zum nochmal Hinfahren gar nicht reizt), Kefalonia (hier haben wir eine tolle Tour inklusive einer Ruderboottour auf dem unterirdischen See der Melissani-Höhlen gemacht), und Montenegro (was mich absolut vom Hocker gehauen hat, da es dort wunderschön war, hier könnte man meinen leben die 7 Zwerge, weil es so idylisch ist).

 

 

SCHÖNE WEIHNACHTEN UND EINEN GUTEN RUTSCH

Montag, Dezember 29th, 2008

Wir wünschen auch diese Jahr allen, die unsern Blog lesen: SCHÖNE WEIHNACHTEN UND EINEN GUTEN RUTSCH

“back to the roots”

Sonntag, September 14th, 2008

Ab morgen wird sich alles ändern! Ab morgen wird Mia das Krippenkind von berufstätigen Eltern sein, denn ab morgen werde ich wieder arbeiten.

Ich freue mich schon ungemein darauf, zumal ich ja auch sehe, wie gut es Mia ist der Krippe gefällt und wie gut es ihr dabei auch geht. Ich bin auch schon ein wenig aufgeregt, denn ich werde entgegen der eigentlichen Planung einen neuen Job bei einer neuen Firma anfangen. Eigentlich war nach Mias Geburt geplant, dass ich nach ca. einem Jahr Teilzeit wieder bei meiner bisherigen Firma anfange, mir wurde zugesagt, dass meine bisherige Stelle freigehalten wird. Blöd, dass ich mir das nicht hab schriftlich geben lassen, denn als es an der Zeit war, alles zu planen, war meine Stelle angeblich gestrichen worden, was mir aber zu keinem Zeitpunkt je mitgeteilt wurde. Mir wurde zwar eine andere Stelle angeboten, doch das wäre eine Tätigkeit gewesen, die mich total unglücklich gemacht hätte. Und ich bin der Meinung, wer in seinem Job unglücklich ist, der kann auch kein vernünftiges Ergebnis abliefern. Außerdem war der Gehaltsvorschlag, den sie mir gemacht haben, meiner Meinung nach nicht realistisch: Man darf nicht vergessen, ich habe vor 10 Jahren bei der Firma mit einer 4-Tage-Woche (das entspricht 32-Wochenstunden) begonnen, habe mittlerweile ein erfolgreich abgeschlossenes Abendstudium gemacht und hätte jetzt (10 Jahre später) für eine 30-Stunden-Woche in etwa € 50,- mehr Gehalt bekommen. Außerdem wäre ich auch für 2008 nicht in die allgemeine Gehaltserhöhung mit reingerutscht, weil ich ja das vergangene Jahr nichts zum Betriebsergebnis beigetragen habe. Trotz alle dem habe ich lange, lange überlegt, abgewogen… und mich entschieden, mal einfach zu gucken, was der Markt so hergibt und welchen Marktwert ich habe, obwohl ich nur Teilzeit arbeiten möchte. Klar, man muss ganz klar sagen, dass weniger Teilzeit-Stellen ausgeschrieben werden und vielleicht auch viele, für die ich überqualifiziert bin, aber meine Prioritäten liegen einfach mittlerweile woanders: Bei meiner kleinen Familie zu Hause!
Somit habe ich bei meiner bisherigen Firma den angebotenen Job abgesagt (aber natürlich nicht gekündigt, bin ja noch in der Elternzeit) und mich nach etwas Neuem umgesehen. Und eigentlich ging es recht schnell, denn nach insgesamt 5 Bewerbungen, hatte ich zwei Zusagen und konnte mir jetzt noch aussuchen, wo ich hinwollte. Entschieden habe ich mich jetzt für die direkte Konkurrenz meiner bisherigen Firma, nicht aus Rachegründen, sondern weil der Arbeitsweg ideal ist (keine 10 Minuten zu Fuß) und weil mittlerweile dort auch einige Kollegen aus der alten Firma sind, was mir persönlich ein Sicherheitsgefühl gibt und ich so nicht total ins kalte Wasser springe. Außerdem stimmt die Bezahlung.

Wenn alles so wird, wie ich mir das vorstelle und wünsche, dann kann ich nur sagen: Danke h*** [alte Firma], für den Tritt in den Hintern, mich nach 10Jahren nach etwas Neuem umzusehen und vielleicht schätzt man mich und meine Qualifikationen hier mehr als bisher.

Außerdem ist mein eigener Chef selber 2facher Papa und kann eventuelle Probleme zu Hause mal eher verstehen. Das soll nicht heißen, dass ich Mia als Dauerausrede verwenden möchte, aber ich denke es gibt immer unvorhersehbare Probleme, die am besten andere Eltern verstehen, nachvollziehen können, und bei der alten Firma wäre ich eine kinderlose und kinderverständnislose Abteilung gekommen, somit hat’s mich jetzt besser erwischt.

Ich habe Angst und Respekt vor morgen, aber ich freue mich auch. Ich lasse mir auch von niemandem einreden, ich wäre eine Rabenmutter, weil ich mein Kind tagsüber weggebe, denn es tut ihr und mir gut. Mamas sind als Arbeitnehmerinnen nicht minderwertiger, sondern bringen vielleicht sogar mal mehr Geduld und Engagement auf, denn sie haben wie ich jetzt über ein Jahr das Megaprojekt „MIA“ hervorragend gemanagt.

Klar, ich habe noch nicht angefangen, zu arbeiten, aber ich denke, jeder der mit dem Gedanken spielt, sollte es versuchen, denn nur eine glückliche Mama hat ein glückliches Kind. Vielleicht hilf auch dieses Buch dem ein oder anderen, denn mir hat es die Augen noch ein Stück geöffnet und mir klar gemacht, dass ich definitiv kein schlechtes Gewissen haben muss, weil ich den Wunsch habe, wieder arbeiten zu gehen: go … Wiedereinstieg nach der Elternzeit

Einfach nur auf den Punkt gebracht

Freitag, Februar 22nd, 2008

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und wer noch mehr lesen möchte, kann alle unter diesem Link finden:  http://www.dubistdeutschland.de/alle_kampagnen

Du bist Deutschland, Mia!

Freitag, Januar 4th, 2008

Neulich saßen wir vor dem Fernseher und da haben wir diesen Spot gesehen und waren total gerührt, weil er einfach so ehrlich und wahr ist: SPOT

Da kamen zwar alte Erinnerungen auf, wenn einen andere fast schon bemitleidet haben, als ich schwanger war, so nach der Devise: „Du Arme, da kommen viele schlaflose Nächte auf Dich zu! Du wirst die nächste Jahre keine Zeit mehr für Dich selbst haben!“. Klar, das klingt alles dramatisch, aber weiß man das nicht sowieso vorher? Also, ich hab damit gerechnet, vielleicht auch mal unterschätzt, wie sehr es zerrt, aber die Momente wo man angelacht, auf Baby-Art abgeknutscht wird, machen das doch alles wieder gut und noch viel mehr. Schliesslich muss ich nicht wöchentlich Essen gehen oder beinahe jedes Wochenende auf der Piste oder generell unterwegs sein. Ich habe nichts aufgegeben, was ich nicht bereit gewesen war, aufzugeben. Andere aber scheinbar schon. Und trotzdem kommt jetzt dafür ganz oft die Reaktion: „Ach, sei froh, dass Deine Kleine noch nicht krabbelt oder läuft!“. Was erwarten andere Eltern denn? Wollen die, das ihr Baby nur rumliegt und nichts macht, keine Weiterentwicklung? Bei einigen ist das scheinbar so! Ich freue mich über jeden Entwicklungsschritt von Mia. Natürlich ist das anstrengend, aber die Anstrengungen verändern sich: Am Anfang muss man die Hilflosigkeit bewältigen, warum schreit mein Kind? Dann hinter ihm herräumen bzw. es beschäftigen. Ja, das ist extrem anstrengend, doch das weiß man doch. Aber die positiven Reaktionen von Mia sind wunderschön, und dass sie so schön sind, weiß man vorher nicht. Man kann es erahnen, aber wie schön es tatsächlich ist, weiß man erst, wenn sie da sind, aber auch das sollte einem wirklich mal öfters gesagt werden.
Und wie oft stehe ich nachts vor ihrem Bett, sehe sie mir an, wie sie so schläft und frage mich: „Wie haben wir nur sowas Tolles zustande gebracht?“

Stillen macht dumm und die böse, böse Babysprache

Samstag, Oktober 20th, 2007

Stillen macht bekanntlich dumm. Angeblich ist das sogar medizinisch nachgewiesen. Doch nach dem Stillen kommt das Hirn normalerweise wieder zurück (allerdings habe ich selbst schon mitbekommen, dass das nicht bei allen Müttern so ist – aber ich will keine Namen nennen).

Ich persönlich kann nur bestätigen, dass Stillen wirklich dumm macht: Man ist nicht mehr multitaskingfähig, man vergisst alles (was man tun will, was man sagen will…), an ganz schlimmen Tagen versteht man die einfachsten Zusammenhänge nicht mehr.
Allerdings habe ich auch für diese „Dummheit“ eine ganz plausible Erklärung gehört: Das sind die Hormone und das muss so sein, weil man sonst (vor allem am Anfang) das Geschrei vom Kind nicht aushält.

Und das schlimmst an dieser „Dummheit“ war für mich, dass ich es selbst gemerkt habe. Man bekommt ganz bewusst mit, wie auf einmal Dinge nicht mehr funktionieren, die vor und während der Schwangerschaft doch noch gingen. Um es in einfachen Worten zu sagen: Schluck für Schluck schwindet ein Stück Hirn! (Andere saufen sich das Hirn mit Alkohol weg und andere wieder lassen es sich wegsaufen 🙂 !)

Und dann gibt es noch diese echt dämlich Babysprache. Ich glaube, ich bin echt noch ein harmloser Typ, es gibt wesentlich schlimmere Mütter. Und dass ich Mia „Schnitte“, „Schnecke“ oder mit „Baby“ anspreche ist eigentlich verzeihbar, oder?
Letzten Donnerstag hat uns dann Gisela (die Leiterin) im PEKiP-Kurs auch noch lustiger Weise folgende Kolumne mitgebracht: Ja, wen haben wir da denn?
Es passt, wie die Faust auf’s Auge und ich weiß, ich bin nicht allein!

Rückbildungsgymanstik

Sonntag, September 9th, 2007

Gebärmuttersenkung und Inkontinenz sind Folgen von Schwangerschaft und Geburt, die manchmal erst Jahre später auftreten aber dann bei den betroffenen Frauen nicht selten operativ behandelt werden müssen. Das ist der Grund, warum ich tapfer wöchentlich in den Rückbildungskurs am Pasinger Krankenhaus gehe, denn schon eine frühe Abnehmerin von tena-lady zu werden, ist nicht in meinem Sinne. Außerdem ist die Rückbildungsgymnastik auch eine gute Möglichkeit mal raus zu kommen, andere Mütter kennenzulernen und einfach mal was ganz alleine für mich zu tun. Allerdings es als Gymanstik zu bezeichnen, ist lächerlich, denn ich komme da immer total verschwitzt raus, aber das ist wahrscheinlich auch das Ziel der Hebamme Astrid.

Weil wir die Übungen ohne Kinder machen, mußten wir neulich „Ersatzkinder“ (Babypuppen, Kuscheltiere…) mitbringen, um einige Übungen auch zu Hause machen zu können. Und damit wir die Übungen bis daheim nicht vergessen, hat sich die Hebamme Astrid künstlerisch total für uns verausgabt und die Übungen selber gemalt und weil ich die Bildchen so klasse finde (ich hätte es selber nicht besser gekonnt), werden sie hier und heute für jedermann veröffentlicht. Und um alles noch spektakulärer zu machen, haben Mia und ich die Übungen für Euch auch noch nachgemacht 🙂 !
Vor den Übungen hat sich Mia allerdings erst noch stärken müssen.

Stärkung vor dem Sport

Übung 1: Auf dem Boden liegend, die Beine hochgestellt
a) Arme hoch und runter
b) Arme nach links und nach rechts
c) Beckenboden anspannen, Arme dazu nach oben ausstrecken und Becken vom Boden abheben
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Übung 2: Auf dem Boden liegend, die Beine hochgehoben
a) Baby auf Unterschenkel leicht auf und ab wippen
b) Kopf anheben und vorsichtig vor und zurück schaukeln
c) Wie a) und b) mit angespanntem Beckenboden
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Übung 3: Auf dem Boden liegend, die Beine hochgehoben und ausgestreckt
a) Baby langsam auf und ab wippen
b) Baby vor und zurück wippen
c) Wie a) und b) mit angespanntem Beckenboden
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Übung 4: Auf dem Boden liegend, die Beine hochgestellt
a) abwechselnd den rechten und den linken Fuß heben
b) einen Fuß abheben und anschließend das Bein mehrmals Strecken und anziehen
c) c) wie b) und Beckenboden anspannen
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Übung 5: Auf dem Boden sitzend, auf die Arme gelehnt, die Beine hochgestellt
a) Becken heben und senken
b) Bauch, Beckenboden und Gesäßmuskeln anspannen und Becken vom Boden abheben und senken
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Übung 6: Auf dem Boden sitzend, die Beine hochgestellt
a) Rücken abwechselnd gerade und durchstrecken (Becken nach vorne kippen) und rund machen (Becken nach hinten kippen)
b) Wie a) mit angespannten Beckenboden
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Übung 7: Auf dem Boden liegend, die Beine hochgehoben
a) Baby nach oben strecken und dabei die Beine abwechselnd in der Luft strecken und wieder anziehen
b) Wie a) mit angespannten Beckenboden
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Übung 8: Auf dem Ball sitzend (da wir aber keinen Ball mehr haben, haben Mia und ich die Übung auf einem Sitzwürfel gemacht)
a) auf den Ball auf und ab wippen
b) vor und zurück wippen
c) mit dem Becken kreisen
d) wie a), b) und c) mit Beckenbodenspannung
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Und wer die Übungen nachmachen will, der kann sie sich hier als PDF downloaden 🙂 !