Was Kranksein angeht, streiche ich das Jahr 2015…Jammerzeit

Dezember 27th, 2015

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Ja, ja, ich weiss! Man sagt immer, dass 10-12 Erkältungen im Jahr vor allem bei Krippenkindern ganz normal ist. Aber das toppen wir, zumal wir ja nicht nur Erkältungen und Schnupfen habe, sondern allen anderen Sch… auch noch mitnehmen. Wenn irgendwo ein Virus oder Bakterium herumschwirrt, dann kommt es ganz sicher zu uns.

Gefühlt waren wir als Familie das Jahr 2015 mehr krank als gesund. Ich sag ja immer die Definition von Familie ist: „Einer krank, alle krank! Und am besten die Kinder schon auf dem Weg der Besserung oder beinahe gesund, wenn man als Eltern komplett flach liegt… im schlimmsten Fall zu Zweit!“.

Angefangen hat es ja schon Ende letzen Jahres, da waren Mia und Olli so grippig, dass ich zwischen Christbaumschmücken und Geschenkeeinpacken und Teekochen nur noch wie eine Wahnsinnige hin- und hergesprungen bin. Wenn ich mich recht entsinne, war ich dann Silvester nicht ganz fit, aber bei weiterm nicht so schlapp wie die beiden an Heilig Abend. Extrem wurde es dann nach etlichen Erkältungen und Schnupfen an Ostern. Anton war die kompletten Osterferien 2 Wochen am Stück krank. Und weil die Kinderarzt-Vertretung ihn noch nicht mal richtig angesehen hat, wurde aus einer Bronchitis auch noch eine Lungenentzündung. An Mias Geburtstagsfeier habe ich ein nicht mehr ansteckendes Kind namens Anton mit Drei-Tage-Fieber durch die Privatvorstellung in der Sternwarte im Tragesack geschleppt. Die Sommerferien in der Sonne haben wir mit Bronchitis bei Anton, Magen-Darm bei Anton und mir, Bindehautentzündung (die wir kurz vor den Ferien auch schon mal hatten) von Mia und Anton, Sonnenalllergie bei Anton und einem Wespenstich im Süden verbracht. Der krönende Abschluss war dann noch eine Erkältung, die ich mit nach Hause gebracht habe und alle schön verteilt habe. Achja, vor den Sommerferien hat Mia an einem der letzten Tage vor den Ferien ihren ersten Migräne-Anfall bekommen und Anton lag zeitgleich mit einem Keks in der Luftröhre im Krankenhaus. Während der gesamten Zeit hat mich mein Bandscheibenvorfall mit Höhen und mehr Tiefen begleitet. Kurz vor meiner OP hat dann Anton mal wieder Magen-Darm mit nach Hause gebracht, erst mich, dann Olli und zu guter letzt Mia angesteckt. Anfang November hat auch die Hand-Fuss-Mund-Krankheit keinen Stopp vor uns gemacht…ich war die einzige die sich nicht angesteckt hat und Ende November hat uns der nette Norovirus heimgesucht…da hat es ausnahmsweise Olli mal nicht erwischt. Von Antons Nesselsucht, die offensichtlich eine Lebensmittelalllergie ist, erzähle ich schon gar nicht mehr. Und dazwischen hatte Anton etliche Bronchitis, so dass wir Stammgast bei der Kinderäztin waren und gute Freunde unserer Apothekerin geworden sind.

Und weil es noch einen krönenden Abschluss gebraucht haben, hat Anton ein paar Tage vor Heilig Abend eine Lungenentzündung bekommen. Aus einer „einfachen“ Bronchitis wurde eine Lungenentzündung, so dass unser kleiner Mann nun den gesamten Winter auf eine Langzeit-Therapie mit Kortison gesetzt wird, so dass nicht aus jedem Schnupfen eine Bronchitis oder noch mehr wird.

VORSATZ FÜR 2016: Nicht mehr oder nur ganz wenig krank sein…das wäre toll. Ich wünsche mir keinen Ferrari, keine Villa, kein Einhorn…nur Gesundheit!!!

Muttersein

Dezember 9th, 2015

muttersein

Was soll ich nur denken, wenn ich so etwas lese? Klar, ich habe viel aufgegeben, aber das habe ich ja schon gewusst oder erahnt, als die Kinder noch nicht da waren. Und ja, ich habe viiiiiel dazugewonnen, das ich auf keinen Fall mehr missen will: Unendliche Liebe, Gebraucht-zu-werden, strahlende Kinderaugen, Kuscheleinheiten, Bastelarbeiten aus Krippe, Kindergarten und Schule. Und vieles, dass ich vorher noch nicht einmal ansatzweise erahnen konnte und auf was ich bestens verzichten kann: Kranke Kinder, riesige Wäscheberge, Streiterein um unaufgeräumte Kinderzimmer, nichtgemachte Hausaufgaben, kaputte, verlorene oder verlegte Spielsachen, schlechte Träume…

Ich liebe meinte Kinder, aber ich bin auch noch ich selbst. Ich gebe als Mutter alles und habe viele Sachen wie aus dem Handbuch gemacht: lange gestillt, Essen selber gekocht, Rituale eingeführt. Ebenso auch Dinge, die nicht in Ordnung waren, wenn der Geduldsfaden zu kurz war, ich Kummer, Sorgen oder auch Schmerzen nicht zu ernst genommen habe. Und dennoch bin ich ICH selbst und muss auch auf mich achten, nicht all meine Bedürfnis und Wünsche immer hinten anstellen. Und derzeit habe ich einen ganz großen Wunsch: Ich möchte wieder unter die arbeitende Bevölkerung. Meine Kinder sind beide in der Betreuung, ich habe kein schlechtes Gefühl dabei (auch wenn das Herz schon ab und an sehr blutet, wenn ich Anton weinend in der Krippe abgebe, aber ich bekomme immer bestätigt, dass er sich schnell beruhigt und ich weiss, dass man ihm dort mehr an Entertainment bieten kann, als ich oder gelegentliche Spielgruppen das könnten, er aber braucht), ich weiss, dass sie beide jeweils gut aufgehoben und betreut sind.

Und da kommen wir schon zu meinem Problem. Eine unflexible, arbeitswillige 2-fach-Mutter will offensichtlich in der Großstadt München keiner. Natürlich habe ich auch bestimmte Vorstellungen und ich habe meine Ansprüche aber auch schon heruntergeschraubt. Ich möchte 20 Stunden arbeiten, keine Wochenend- und Feiertagsdienste (hatte ich das nach dem Mutterschutz mit Mia und das hat mich fast meine Beziehung gekostet), ich übernehme gerne Verantwortung, bin lernfähig ebenso wie teamfähig und möchte aber keinen allzu langen Arbeitsweg haben. Aber das ist scheinbar ein Ding der Unmöglichkeit, denn mein alter Arbeitgeber kann mir keinen Job anbieten (dass ich meinen alten nicht mehr bekomme, wurde mir bereits vor dem Mutterschutz gesagt, da ich ja die Arbeitszeit auch reduziere), aber ehrlich gesagt und es ist auch nur eine Vermutung, aber ich glaube, man will mich auch nicht mehr, denn eine wirkliche Alternative kann man mir offensichtlich auch nicht anbieten und jeder Kontakt/jedes erbetene Gespräch muss ich mir erkämpfen. Was also tun? Ich bewerbe mich! Als Reiseverkehrskauffrau mit zusätzlichem Fachwirt habe ich mich schon als Verkäuferin, Sekretärin, Teamasisstentin, Bürokraft…beworben. Aber keine Chance, ich werde noch nicht einmal zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, sondern bekomme per Mail oder Brief eine Absage. Ich bin ja froh, dass in Zeiten von Online-Bewerbungen überhaupt noch etwas zurückkommt, denn früher als alles auf dem Postweg kamen wenigstens irgendwann die Bewerbungsunterlagen zurück und man wußte: Ok, hat nicht geklappt!

Somit werde ich jetzt reichlich demotiviert und frustriert weiter Bewerbungen schreiben, vorausgesetzt ist finde überhaupt Stellenausschreibungen.

Happy birthday, Anton

November 16th, 2015

Kuchen

Es heisst ja immer, mit Kindern vergeht die Zeit so schnell. Und ich kann das nur bestätigen: Erst haben sie als Säugling die Koliken, dann krabbeln sie, dann ziehen sie sich überall hoch und schwupps laufen sie und es ist ein Jahr oder etwas mehr herum. Und mittlerweile redet Anton soviel, dass uns schon die Ohren bluten. Es ist zwar „Antonisch“, aber wir verstehen zum größten Teil, was er will, meint oder erzählt. Er beantwortet einem Fragen, er stellt mit 2-Wort-Säzten seine Fragen… Er ist einfach schon ein ganz großer Junge und noch dazu jetzt 2 Jahre als.

Wir haben zusammen mit seinem Kumpel Niklas eine große Party gefeiert, da beide am 15.11. Geburtstag haben, hat sich das ja angeboten. Und um genug Platz für unsere rund 30 Gäste zu haben, durften wir freundlicherweise bei uns in der Krippe den Gruppenraum nutzen, da keiner von uns ein Wohnzimmer für soviele Leute hat. Wie es aber der liebe Gott will, ist uns Anton einen Tag vor der Party wieder einmal eingeknickt. Er hat genau wie Mia eine große Tendenz zur spastischen Bronchitis, d.h. er bekommt einen Schnupfen und durch das nach hinten laufende Sekret, machen irgendwann die Lungenbläschen zu und er fängt ähnlich wie bei einem Asthmaanfall an zu keuchen. Er kann dann wunderbar einantmen, aber Ausatmen ist eher ein Herauspressen der Luft. Mit viel Inhalieren und leider auch Asthmamittel und Kortison bekommen wir das immer innerhalb von 2-3 Tagen in den Griff, aber die Zeit hatten wir nicht, sondern nur einen Tag. Und da haben wir ihn so unglaublich gepfegt und gehegt, dass er tatsächlich nach einem Tag wieder fit war, so dass die Feier steigen konnte.

Mias Geschenk Jetzt schon 2Geschenke auspacken

Partyessen

Die Geschichte vom bösen Butterkeks

Oktober 21st, 2015

butterkeksDiese Geschichte habe ich ganz vergessen zu posten, da es durch meinen Bandscheibenvorfall, Ende des Schuljahres, Urlaubsplanung bei uns einfach im Juli drunter und drüber ging.

Hier die kurze aber qualvolle Geschichte des bösen, bösen Butterkekses: Aaaaaalso!!! Wir hatten nachmittags Besuch und haben Butterkekse gegessen. Als der Besuch dann weg war, wollten wir so langsam und allmählich zu Abend essen, da stand aber der Nachmittags-Keks-Teller noch auf der Anrichte, und unser Wirbelwind hatte ganz offensichtlich mehr Lust auf Kekse als auf Brot und noch einen stibitzt und runtergeschlungen. Dabei hat et sich so verschluckt, dass der Keks in der Luftröhre hängen geblieben ist und trotz husten, klopfen, auf den Kopfstellen nicht raus gekommen ist. Nach einer halben Stunde haben wir dann, doch den Notarzt gerufen. Wohlgemerkt das zweite Mal innerhalb von 10 Tagen, ich habe zuvor noch nie den Krankenwagen gerufen. Die waren auch ratzfatz da und die Nachbarschaft hat sich bestimmt gedacht „Was ist den bei denen schon wieder los?“. Der nette Sanitäter, der optisch und seiner Art zu Reden ein Cousin von Matthias Schweighöfer hätte sein können, hat Anton tief in den Hals geschaut, aber nichts sehen können. Jedoch hat man eindeutig gehört, dass da was in der Luftröhre hängt. Unfassbar war ja, dass Anton hustend und mit rotem Kopf noch zu Abend gegegessen hat. Wir waren fürchterlich verwirrt, deswegen haben wir den Krankenwagen auch erst so spät gerufen. So wirklich wusste „Matthias“ auch nicht, was er machen soll und so hat er Olli und Anton dann doch ins nächstgelegene Kinderkrankenhaus gebracht. Auch dort hat man mit ausseren Mitteln und Inhalation den Keks nicht herausbekommen, so dass sie beiden über Nacht geblieben sind und man gehofft hat, dass sich der Keks über Nacht auflöst und dann vom Lungenschleim abtransportiert wird.,denn sonst würde er unter Narkose endoskopisch rausgeholt werden. Zum Glück hat er sich aufgelöst, aber mein Baby wurde unendlich gequält mit Kabeln und Schläuchen.

Aber eines war sicher: Unsern Sommerurlaub haben wir uns redlich verdient!!!! Dennoch gab es bei uns jetzt eine ganze Weile keine Butterkekse, Zwieback oder ähnliches, denn die Angst schwingt immer mit.

Man wird ja nicht jünger :-)

Oktober 20th, 2015

HalsDas Leid kommt wohl mit dem Alter. Gibt es einen Zeitpunkt, wo es kontinuierlich abwärts geht, egal wie fit man sich durch Ernährung und Sport (Kinder haben, ist doch Sport) hält?

Naja, bei mir hat alles Ende letzten Jahres angefangen. Um Antons 1. Geburtstag herum ging es extrem los. In regelmässigen Abständen ist mir mein linker Arm aus dem Nichts eingeschlafen. Ich konnte allerdings nicht aus machen, wann genau..lag es an einer bestimmten Bewegung oder Haltung. Es gibt Fotos von Antons Geburtstagsfeier mit den Grosseltern, da ist mein Arm durch und durch getapet, weil ich gehofft habe, das hilft irgendwas. Hat es aber nicht :-( Und wie es dann so ist und wahrscheinlich mit Kindern noch viel mehr (die Zeit ist einfach rar und man will ja ungern mit den Zwergen die Zeit in irgendwelchen Wartezimmern verbringen) zögert man den Arzttermin heraus. Als ich aber dann Ende Januar wegen bestimmter Medikamente sowieso zu meiner Neurologin musste, hab ich meinen Arm und meine mittlerweile tauben Zeige- und Mittelfinger mal angesprochen. Sie hat erstmal einen Nervencheck gemacht, da war alles in Ordnung und mich anschliessend in die Röhre geschickt. Schon im Vorfeld hat Olli immer geschmunzelt: „Du hast sicher einen Bandscheibenvorfall im Halswirbelbereich. Das kann man aber operieren und zwar machen die das ganz gruselig von vorne durch den Hals!“. Na, so den Teufel habe ich nicht an die Wand gemalt, da für mich Bandscheibenvorfall immer etwas für alte Leute war und mit Schmerzen verbunden. Ich habe ja keine Schmerzen, nur Aussetzer im Arm und ab und an taube Finger. Da ist sicher nur etwas eingeklemmt. Ok, ich habe seit Jahren viel Kopfschmerzen und mir ist jetzt in der Elternzeit auch aufgefallen, dass es während der Arbeit, vermutlich durch das Sitzen und eventuell auch dem Frischluftmangel, mehr war, als jetzt daheim.
Also, bin ich in die Röhre und mit der Diagnose: Zweifacher Bandscheibenvorfall zwischen C7 und C6 sowie C6 und C5 (das sind die untersten Wirbel der Halswirbelsäule). Die Ärztin aus der Radiologie meinte, ich solle jetzt erstmal zum Orthopäden und mit etwas mehr Krankengymnastik als üblich könnte das vermutlich in den Griff zu bekommen sein. Gesagt, getan. So bin ich von März bis Anfang Juli tapferst 2-3 Mal die Woche zur Physiotherapie und auch zum Neurochirurgn, der mir über Wochen Spitzen gegeben hat, damit der eingeklemmte Nerv (dank des Bandscheibenvorfalls) etwas abschwillt und dann nicht mehr eingeklemmt wird und mir so den Arm lahm legt. Mir ging es nicht schlecht, aber besser wurde das auch nicht. Der Physiotherapeut meinte, dass wir da sicherlich 1,5 Jahre mit beschäftigt wären, da es wirklich arg ist, aber man natürlich erstmal ohne OP auskommen sollte. Logisch, so sehe ich das auch. Warum schnippeln, wenn es auch anders geht.
Und dann kam der Einbruch Anfang Juli: Weil mein Rezept für die Physiotherapie „leer“ war, habe ich einen Termin bei meinem Orthopäden für einen Montag ausgemacht. Wie immer musste ich trotz Termin über eine Stunde warten, während mich mein schlechtes Gewissen geplagt hat, weil Olli mit Anton zu Hause sass und im Homeoffice gearbeitet hat, was eine ziemlich Herausforderung bei unserm kleinen Wirbelwind ist, zumal er ja eigentlich in die Krippe gehen sollte, aber prompt an dem Tag krank war. Als ich dann endlich dran kam, wurde mir die Frage gestellt, wie es mir denn generell so ginge. Ich habe bloss gesagt, dass ich grad etwas Nackenschmerzen hab, hab mich vermutlich die letzte Nacht verlegen oder einen Zug abbekommen, weil es ja im Juli sehr warm war und wir mit offenem Schlafzimmerfenster geschlafen haben. Aber alles nur halb so schlimm. Da meinte er, er würde mir einfach eine Spitze geben, dann würde das bald besser. Und das war im ersten Augenblick, das schlimmste, was mir passieren konnte und jetzt viele Monate später ironischer Weise vermutlich das beste, denn sonst würde ich mich zwischen Spritzen und Physio immer noch hin- und her drehen. Ich bin schmerztechnisch durch die Hölle gegangen, ich habe noch nie solche gleichbleibenden, penetranten Schmerzen gehabt. Mir war schlecht vor nicht endenden Schmerzen, Ibuprofen war wie Traubenzucker, ich konnte nicht schlafen, nicht essen… Den Tag drauf lag ich bei meinem Physiotherapeuten auf der Liege und habe vor Schmerzen geheult, der arme Kerl wusste gar nicht, was er machen soll: „Claudia, hör auf zu weinen, sonst heule ich gleich mit. Das bekommen wir hin. Du gehst jetzt sofort zum Neurochirurgen, der kann die helfen. Und sollte der nicht da sein, dann gehst Du wieder in die Ortho-Praxis und machst da Terror!“. Gut, dass die ganzen Praxen alle relativ nah beieinander liegen, so dass hier Fussmarsch maximal 5 Minuten sind. Wie es der Zufall will, war der Neurochriurg nicht da, da er dienstags immer OP-Tag hat, also bin ich wieder in die Orthopädie-Praxis gelatscht. Geschlagene 2 Stunden hat man mich unter Schmerzend heulend im Wartezimmer warten lassen. Dann kam ich endlich dran: Quintessenz diese Arztbesuches war ein erneutes Rezept für die Röhre und Opiate gegen meine Schmerzen. Ich bin direkt nach Hause und hab alle Radiologien in einem Umkreis von 10 km angerufen (da ich unter meinen Schmerzen keine längeren Strecken mit dem Auto fahren möchte) mit der ernüchternden Aussage, erst im 3.4 Wochen einen Termin zu bekommen. Unfassbar, oder? Da lebt man in einer Grossstadt, ist ein absoluter Notfall, hat letztendlich so etwas wie Drogen durch Schmerzbekämpfung bekommen und kann 3-4 Wochen auf einen MRT-Termin warten. Aber was soll ich machen, ich kann nichts machen. Am Mittwoch habe ich dann vor lauter Frust doch noch bei einer weiter entfernten Radiologie angerufen, die hatten einen Termin in einer Woche für mich. Juhu, ein Lichtblick. Kurz nach dem Auflegen bin ich ins Bad. Just in dem Moment hat das Telefon geklingelt und ich hab es nicht gehört. Und die besagte Radiologie hat zurückgerufen und glücklicherweise auf den Anrufbeantworter gesprochen, dass genau in diesem Moment ein Termin frei geworden wäre, und wenn ich jetzt direkt käme, dann wäre das meiner. Ich zurückgerufen und sass schwupp im Auto. Im Nachhinein eine der blödsten Ideen, denn ich war ja auf Drogen und hätte nicht fahren dürfen, aber die Not, das Leiden hat die Vernunft überschattet. Ergebnis des erneuten MRTs, was im übrigen die Hölle war, denn unter solchen Schmerzen entspannt und ruhig zu liegen, ist nervenzerreissend, dass sich an den bereits vorhandenen Bandscheibenvorfällen nichts verändert hat. Bumm, und jetzt? Ich der Radiologie hat man mir auch felsenfest versprochen, gleich die Diagnose an den Orthopäden zu schicken, damit dort gleich für heute Abend noch einen Termin ausmachen konnte. Das hab ich auch gemacht, für 17:00 hatte ich den Termin, um kurz nach 19:00 kam ich dran. Und wenn jemand in einem solchen Moment das Pech anzieht, bin das natürlich ich: Die Diagnose war angeblich nicht da, der Arzt wollte heim und hat mir knallhart ins Gesicht gesagt: „ Ich kann nichts dafür, dass sie einen Bandscheibenvorfall haben, wenn die Diagnose nicht da ist, dann kann ich nichts machen, sie meinen doch jetzt nicht ernsthaft, dass ich mir ihre Fotos (die hatte ich ja auf CD mitbekommen) noch einzelnen ansehe. Da habe ich heute weder Lust noch Zeit drauf!“. Ja, und so war das dann auch. Völlig vor den Kopf geschlagen, bin ich dann weiterhin mit Schmerzen, aber dafür jetzt mit einem Rezept für Morphium auf der Praxis. Aber auch in einer Stadt wie München schliessen die meisten Apotheken gegen 19:00 und es war ja bereits 19:30. Meine einzige Hoffnung habe ich in das nahe gelegene Einkaufszentrum gelegt, da die Apotheke bis 20:00 geöffnet hat. Doch hier sagte man mir, dass die kein Morphium auf Lager haben, da es immer nach Bedarf bestellt wird, ich solle es bei den Nachtdienst-Apotheke in der Nähe probieren. Zum Glück hatte auf meinem Heimweg eine Apotheke Nachdienst. Doch auch hier konnte man mir nicht helfen und die nette Dame sagte mir auch ganz ehrlich, dass ich das entsprechende Medikament vermutlich in ganz München nicht bekommen werde. Ich solle jetzt nach Hause gehen und schauen, ob es mit meinem vorhandenen Medis nicht dpch zurecht komme, und wenn nicht, dann solle ich den Krankenwagen rufen, die können mir mit Morphium auf alle Fälle helfen. Na, dann bin ich erstmal nach Hause. Zugegebenermassen habe ich es keine Stunde ausgehalten und habe Olli den Sanker rufen lassen. Ich war schon ganz wirr in der Birne vor lauter Schlafmangel, Schmerzen, Arztterminen und dem schlechten Gewissen, überhaupt nicht für meine Kinder da zu sein. Wie es üblich ist, wenn der Krankenwagen kommt, ist ja kein Notarzt dabei, sondern lediglich Sanitäter. Die haben mir vorsorglich schon mal einen Zugang gelegt und dann auf den gerufenen Notarzt gewartet. Da ich mit dem Rücken zur Tür im Krankenwagen sass, konnte ich den Gott in weiss beim Einsteigen nicht sehen, aber die 2 Sanitäter waren hellauf begeistert und bejubelten ihn regelrecht als er reinkam. Ist das ein gutes Zeichen? Ja, denn wenigsten einmal hatte ich Glück an einem dieser Horrortage: Er war ein Rückenspezialist! Und anstatt mich mitzunehmen und auf Drogen zu setzten, hat er mir ein leichtes Narkosemittel etlicher Male die Wirbelsäule runtergespritzt. Er meinte, wenn es jetzt am Rücken angenehm warm wird und die Schmerzen nach lassen, dann wirke es. Wenn nicht, würde er empfehlen, dass ich erstmal mitkomme. Und es hat geholfen, sich war mit weniger Schmerzen. Und dieser besagte Notarzt ist mein Schmerzretter, denn ihm hab ich mein ganzes Leid seit Anfang des Jahres geklagt und ihn gebeten, ob er mir einen gaaaaanz tollen Rückenspezialisten empfehlen kann, da ich die orthopädische Praxis nie wieder betreten wolle. Und dann hat mir meinen zweiten Schmerzretter genannt. Laut Internet und jameda eine Koryphäe auf seinem Gebiet. Ich war mir sicher, dass ich da wahrscheinlich ewig auf einen Termin warten muss, ähnlich wie für das MRT. Aber nein, schon in einer Woche hatte ich einen Termin. Ich nenne keine Namen, aber wen es interessiert, wer der schreckliche und wer der tolle Arzt war, der soll mich anschreiben, dann gebe ich die Info gerne weiter. Also, war ich dann Mitte Juli in der Praxis. Kein Chaos, keine Wartezeiten, nette Sprechstundenhilfen… was will man mehr? Und der erste Arzt, der mir mal richtig zugehört hat und der mich einfach mal geröntgt hat und mir dann seine Meinung ins Gesicht gesagt hat: Ich habe einen zweifachen Bandscheibenvorfall (wusste ich ja schon), zwischen C5 und C6 ist gar keine Bandscheibe mehr und hier klemme ich mir auch regelmässig den Nerv ein, der meinen Arm lahm legt und zwischen C6 und C7 hängen nur noch Fetzen. Vermutlich ist der obere schon älter, könnten tatsächlich schon 10 Jahre sein und der untere etwas frischer. Er empfiehlt mir zu operieren, denn besser wird es ja nicht, was ja das halbe Jahr Physiotherapie ziemlich deutlich zeige. Wann ich operieren lasse, ist natürlich meine Sache, aber ich solle nicht vergessen, dass ich den Nerv ununterbrochen reize. Und irgendwann sagt so ein Nerv „Jetzt mag ich nicht mehr“ und ist natürlich inoperabel. Es kann sein das der nerv seine Funktion in 2 Wochen oder 20 Jahren oder nie aufgibt, aber das weiss man halt nie. Ich solle mir das durch den Kopf gehen lassen und nach dem Sommeruraub wieder kommen, er habe, wenn ich mich für einen OP entscheide, eine Vorlaufzeit von 2-3 Wochen. So hatte ich für unsern fast 4 wöchigen Sommerurlaub erstmal Gedankenfutter, wobei für mich klar war, dass ich keine andere Option mehr sehe. Und ich habe mich sehr wohl und sicher bei ihm gefühlt, so dass mir eine Zweitmeinung völlig unwichtig war. Wenn man schon so lange rumschustert, und es kommt der Gott in weiss, dann nimmt man diesen Strohalm. Bestärkt hat er mich in meiner Entscheidung im Vorgespräch zur OP als er mich mit den Worten verabschiedet hat: „ Wir sehen uns, ich weiss ganz genau, dass die OP erfolgreich wird, ich tue seit Jahren nichts anderes und es ist immer gut gegangen. Ausserdem freue ich mich Ihren langen, schlanken Hals zu operieren!“.
Und so lag ich nun am 1. Oktober unter dem Messer. Und wie schon Olli am Anfang der Odyssee geschmunzelt hatte, dass man gruseliger Weise von Vorne durch den Hals operiert wird, so ist es auch geschehen. Und ist schon ein seltsames Gefühl, zu wissen, dass sie Luftröhre, Speiseröhre und was da noch alles so vor der Wirbelsäule liegt, auf die Seite schieben und dann an den Wirbeln herumfuhrwerken. Aber im Nachhinein war es nicht schlimm. Die Kaiserschnitte von Mia und Anton waren insgesamt viel schlimmer, was die Schmerzen angehen. Und wenn ich mir, wenn ich das Ergebnis mal nicht vor Augen halte (ich liebe schliesslich meine Kinder über alles :-)), würde ich die Bandscheiben-OP viel eher nochmal machen lassen als einen Kaiserschnitt.

Heute sind fast 3 Wochen vergangen, dass ich meine versteifende Bandscheibenoperation hatte. Hierbei wurden die fehlende und die zerfetzte Bandscheibe durch einen operativen Eingriff entfernt. Anschließend habe ich ein Kunststoffimplantat eingesetzt bekommen, welches mit Schrauben fixiert wird. Die beiden benachbarten Wirbelkörper werden mit Titanschrauben fixiert und verwachsen nach einer gewissen Zeit miteinander. Dadurch kommt es in dem betroffenen Wirbelsäulenabschnitt zu einer Versteifung, welche mich zwar 10-20% in meiner Bewegung einschränkt, was aber tatsächlich nur das nach Oben und Untern sehen ist und nicht zur Seite. Ich war direkt nach der OP auf der Intensivstation schon beschwerdefrei. Bis vor ein paar Tagen hatte ich noch Ladungsschmerzen von der 2stündigen OP, aber die sind jetzt auch weg. Nun quäle ich mich die nächste Zeit noch etwas mit einer Halskrause und einer heilenden und juckenden Narbe herum.
Dafür piepse ich nun Flughafen beim Sicherheitscheck :-), was ich bisher immer im Scherz gesagt habe. Aber es ist wirklich so, aber dafür habe ich einen extra Ausweis, den ich dann vorlegen muss, der erläutert, warum ich piepse.
Viele unruhige Nächte und zahlreiche Telefonate später, haben wir genehmigt durch die Krankenkasse auch eine Familienpflegerin über die Diakonie Fürstenfeldbruck bekommen, da ich ja nicht Autofahren darf und so meine Kinder nicht abholen darf, den Haushalt auch nur sehr eingeschränkt machen kann.
Ende gut, alles gut! Übermorgen geh ich zur Nachkontrolle mit Röntgen und bin bester Dinge. Danke an den Notarzt aus dem Krankenwagen, meinem Operateur, vielen guten Freunden, der Diakonie FFB, meiner und Ollis Familie und am meisten Olli, Mia und Anton.

Kinder werden…

Oktober 5th, 2015

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…größer und gscheider! Hier ein paar Knallersätze des diesjährigen Sommers, die man keinem vorenthalten darf, schließlich will sich auch eine 8jährige Vorpubertierende Gehör verschaffen.

  • Irgendwie hab ich Bock, wach zu bleiben.
  • Papa, manchmal bist Du echt dumm!
  • Menschenskinder, ihr seid aber gestresst!!!
  • Immer benehmt ihr euch wie die Großen und als wäre ich klein und schickt mich ins Bett.
  • Immer sind alle anderen die Ersten!

Oide Wiesn

September 30th, 2015

Anlässlich der Jubiläumsfeier „200 Jahre Oktoberfest“ im Jahr 2010 gab es zum ersten Mal eine Oide Wiesn: Nostalgische Volksfestattraktionen, bunte Trachtenpracht, Pferderennen nach dem Vorbild von 1810, Museums- und Tierzelt und vor allem Festzelte, in denen Gemütlichkeit und bayrisches Brauchtum gepflegt wurden, machten diese Veranstaltung zu einem großen Publikumserfolg, der sich 2011 mit der Oidn Wiesn als feste Einrichtung fortsetzte.

Seither bekommt auf dem Südteil der Theresienwiese Volksfest-Tradition, bayerisches Brauchtum und Münchner Gastlichkeit einen festen Platz. Und natürlich sind wir mittendrin.

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Auf großer Sommertour

September 25th, 2015

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Ganz ungewöhnlich für uns, aber dieses Jahr haben wir bereits Ostern beschlossen, wo, wie und wann wir in den Sommerferien wieder unterwegs sein werden. Und nach der erfolgreichen Probefahrt in den Pfingstferien, waren wir bereits am letzten Schultag nach Zeugnisvergabe unterwegs. Unser Ziel war Kroatien! Und wir waren verabredet mit unserer Wiener Bekanntschaft aus unserm Kroatienurlaub vor 2 Jahren als ich noch schwanger war. Wir hatten sie auch bei unserer Pfingsttour in Wien spontan besucht, mal testen, ob man noch miteinander auskommt 😊.
Auf unserer diesjährigen Sommertour haben uns mit so einigen Stolpersteinen begleitet: Schnupfen, Bronchitis, Husten, Bindehautentzündung, Magen-Darm-Geschichte. Sonnenallergie und zu guter Letzt auch noch ein Wespenstich. Dennoch hatten wir einen erholsamen Urlaub.

Unser Ziel: Bale in Kroatien!
Hier haben 10 Tage dort auf einem Campingplatz zusammen mit den Wienern gebucht. Im Nachhinein kann ich ihn nur empfehlen. Er ist preislich in Ordnung, sauber, eine goldene Mischung aller Nationalitäten und hat den genialsten Sonnenuntergang überhaupt. Dafür ist er wohl auch sehr bekannt, da schon Casanova dort hin seine Herzensdamen gebracht hat. Mia saß bei beinahe jeden Sonnuntergang am Strand und hat gewartet, bis das Wasser das Britzeln angefangen hat: http://www.camping-monperin.hr/
Der Urlaub war wie alle anderen unserer Urlaube waren wieder sehr zahnreich: Anton hat 2 Backenzähne bekommen und Mia hat einen Schneidezahn verloren.
An einem der Tage sind bei Sonnenuntergang  auf die Klippen und haben die Asche unserer Katze Minou verstreut. Wir wollten sie unbedingt da verstreuen, wo sie mit uns ihren letzten Urlaub verbracht hat, drum stand die Urne fast 2 Jahre bei uns rum.
Mit der gratis Bummelbahn des Campingplatzes waren wir in dem nahegelegenen Ort Bale, da dort großes Spanferkel-Fest war. Und Olli verbindet mittlerweile Kroatien mit Spanferkel, also mussten wir da natürlich hin.

Sonnenuntergang und Strand

Bimmelbahn, tierischer Besucher und Sonnenuntergang

Kroatien querbeet

Urlaubsfeeling

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sommer ist ja fantastisch, aber die über 36 Grad haben uns doch etwas zugesetzt. Man geht ins Meer und ist nass, man duscht und ist nass und dazwischen schwitzt man so viel, dass man eigentlich auch das Gefühl hat, immer nass zu sein.
Und so haben wir uns entschlossen, dass wir wieder etwas Richtung Norden fahren. Diesmal in typischer Schenk-Manier, d.h. zwar mit einem Ziel aber ohne etwas gebucht zu haben. Ziel war der Faaker See in Kärten. Hier kann man sich im See Abkühlen, aber auch Wandern gehen. Eine schöne Mischung! Auf dem Weg dort hin haben wir noch einen Zwischenstopp in Slowenien eingelegt. An sich ein sehr idyllischer Platz, aber die Strasse war zu nah gelegen, so dass die Aussicht toll, die Nächte aber zu laut waren.
In Faak waren wir in einem ganz tollen Waldtierpark: http://www.rosegg.at/tierpark.html
Der wird dort auch so vom Tierpark auf deren Plakaten angepriesen mit dem Titel „Bankdirektor“, aber dass er wirklich auf der Bank sitzt…naja eher liegt, haben wir auch erst geglaubt als wir zur Burgruine im Park gewandert sind und ihn dort so sahen.

Slowenien

Faaker See

 

 

 

 

 

 

Und da wir ja in den Pfingstferien letztes Jahr schon Schloss Linderhof und Neuschwanstein angesehen haben, dachten wir uns: Machen wir doch die Königsschlösser einfach voll!!! Also auf an den Chiemsee…jetzt hat Mia endlich alle Königsschlösser gesehen und das Tischlein-deck-dich. Denn schon letztes Jahr hatte ich ihr erzählt, dass wir das Tischlein-deck-dich ansehen, da ich der festen Annahme war, dass das dort ist. Dem ist aber nicht so, es ist auf Herren-Chiemsee. Wir hatten so viel Glück mit dem Wetter, obwohl es ziemlich kühl und bedeckt angesagt war, wurde es uns in den langen Hosen etwas warm.

Chiemsee

 

 

 

 

 

 

Und weil wir immer noch nicht genug hatten, sind wir dann tatsächlich noch weiter nach Tirol und haben all das nachgeholt, was wir eigentlich Pfingsten vorgehabt hätten, aber wegen der schlechten Wetterprognosen gelassen haben und nach Prag gefahren sind.

Wir waren unglaublich viel unterwegs und haben extrem viel gesehen.

Absolut zu empfehlen ist sind die Kristallwelten von Swarovski. An sich bin ich kein Swarovski-Fan, mit Glitzer und Blinkern kann man mich nicht so begeistern. Aber die Ausstellung war toll!!! Anton und Mia waren vom vielen Schauen ganz geplättet. Leider ist wie bei fast jeder Ausstellung am Ende ein Shop und der war unendlich groß und der Graul von beinahe jedem Mann. Die reichen Inder haben dafür für einige tausende Euro eingekauft wie andere bei Aktionsware im Aldi. Olli meinte, er bekäme da Existenzängste!! Mia hat  lediglich Ohrringe für 180€ gefunden, die ihr gefallen hätten 😊.

Kristalwelten

Swarovski

 

 

 

 

 

 

Kennt Ihr das „Haus steht Kopf„? Das ist vielleicht komisch, wenn alles kopfüber ist. Aber seht selbst die Fotos.

Haus steht Kopf

 

 

 

 

 

Und dann waren wir im Kugelwald. Und zwar sind wir mit einem Sessellift auf die Mittelstation gefahren, da es dort einen Kugelwald gibt, d.h. mitten im Wald gibt es eine große Kugelbahn nach der nächsten. An einem Kiosk holt man sich dann eine 20cm-Durchmesser-Kugel und dann gehts los. Knapp 2 Stunden sind wir von Bahn zu Bahn gerannt. Anton war total begeistert und egal wie oft er über irgendwelche Wurzeln gefallen ist…es war egal, da die nächste Bahn schon in Sicht war, wo er seine Kugel abschießen konnte. Anschließend waren wir noch etwas wandern, während Anton in der Kraxe tief und fest geschlafen hat. „So langweilige Blumen 💐 angucken und so!“ wie Mia sagen würde. Obwohl sie dann doch ziemlich baff war, als sie ihren ersten Fliegenpilz gesehen hat.

Kugelwald

Bergwelt

 

 

 

 

 

Und zum Abschluss waren wir bei den Tiroler Landesmeisterschaften im Westernreiten, damit Mias „Pferdedurst“ noch vor ihrem Reitkurs gestillt wird. Ab dem Moment als ein Pferd ihren Schnürsenkel fressen wollte und dabei ihren ganzen Fuss gegen das Gatter gezogen hat, war der „Pferdedurst“ erstmal gestillt.

Westerreit-Turnier

Prima Ballerina

Juli 3rd, 2015

Ballett_sw

Im Herbst sind es dann schon 2 Jahre die Mia wöchentlich ins Ballett geht. Zur Prima-Ballerina reicht es nicht, aber das muss es auch nicht. Aber sie hat unendlich viel Spaß und das ist das aller wichtigste. Und jedes Jahr Anfang Juli ist dann die große Aufführung, damit mal alle Eltern, Omas, Opas, Tanten, Onkel, Cousinen , Freundinnen und wen man halt so kennt, sehen können, was so alles geübt wurde das vergangene Jahr. Hier treten dann die Kleinsten von etwa 4 Jahren bis hin zu den 17jährigen auf.

Mittlerweile gehe ich selber dort auch ins Erwachsenen-Ballett. Bitte, stelle sich jetzt niemand vor, dass hier lauter Möchte-Gern-Ballerinas im Tütü durch das Studio tanzen. Nein, nein, das ist gar nicht so, wir tragen Sportkleidung, meist etwas engere. Ich selber gehöre mit 2 weiteren Mamis aus der Kindergruppe zu den Jüngsten mit Mitte 30/ Anfang 40.  Die anderen sind alterstechnisch ab  Mitte 50 und dann bis weit ins Rentenalter. Wir haben sogar unsern Quotenmann :-) Aber unsere Stunden darf man nicht unterschätzen, die ersten 10mal hatte ich unendlich Muskelkater danach und habe geschwitzt wie ein Eisbär in der Karibik, aber mittlerweile gehöre ich technisch gesehen immer noch zu den Nilpferden, aber es macht Spaß und ich habe wöchentlich das Gefühl, etwas für mich getan zu haben.

Naja, auf alle Fälle war auch dieses Jahr wieder Aufführung. Nach den Sommerferien wird Mia dann auch in die fortgeschrittenen Gruppe gehen, da es größentechnisch und alterstechnisch in dieser Gruppe zu einfach für sie ist. Auf den Bildern sieht man schon, dass sie eine der Größten ist, aber sie hat noch Spaß und freut sich dann auch die neue Herausforderung ab September.

Mia, das Pferdchen

Mia und der Fan Anna

Kostümprobe

Mia, die 3. von links

Tellerrock-Tanz

Erdbeerfeld

Juni 15th, 2015

Wie jedes Jahr, waren wir auch dieses Jahr wieder auf dem Erdbeerfeld. Zum Vergleich musste ich einfach alte Bilder mit den diesjährigen vergleichen.

Erdbeerprinz Erdbeerprinzessin

 

 

 

 

 

Hier aktuelle Eindrücke:

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